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Firmen-Chef und Innungsobermeister Detlef Lurz machte Veitshöchheimer Mittelschülern Metallbau-Beruf schmackhaft

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Firmen-Chef und Innungsobermeister Detlef Lurz machte Veitshöchheimer Mittelschülern Metallbau-Beruf schmackhaft

Vom 19. bis zum 27. Februar erstmals bayernweite Woche der Aus- und Weiterbildung im Handwerk - Azubis händeringend gesucht

Im Handwerk werden Auszubildende dringend gesucht. Vom 19. bis zum 27. Februar findet deshalb erstmals eine bayernweite Woche der Aus- und Weiterbildung. Daran beteiligte sich auch die Veitshöchheimer Mittelschule.

Ob Bäcker, Elektriker, Koch oder Verkäufer, nach Medienberichten sind quer durch alle Branchen im vergangenen Jahr Ausbildungsplätze frei geblieben. So haben für knapp 11.000 Lehrstellen die Firmen keine geeigneten Bewerber gefunden. Dem gegenüber standen gerade einmal 900 unversorgte Jugendliche. Besonders im Handwerk ist die Bilanz negativ. Hier ging die Zahl der abgeschlossenen Lehrverträge in Bayern vergangenes Jahr um 0,3 Prozent nach unten. Insgesamt konnten die Betriebe 25.900 Lehrverträge abschließen. 5.500 Lehrstellen konnten nicht besetzt werden.

"Wir wollen bei der bayernweiten Woche die Schüler für eine duale Berufsausbildung begeistern, indem wir ihnen zeigen, was man im Handwerk alles machen kann" sagt Georg Schlagbauer, Präsident des Bayerischen Handwerkstages.

Eine Woche lang können Jugendliche in Berufe hineinschnuppern und sich über das Thema Ausbildung informieren

Und so kam auch der Veitshöchheimer Metallbau-Unternehmer Detlef Lurz, zugleich Obermeister der Metall-Innung Mainfranken Mitte, in die Veitshöchheimer Mittelschule, um die Siebtklässler in den Beruf des Metallbauers FR Konstruktionstechnik und Feinwerkmechanik schnuppern zu lassen.

Dabei assistierte ihm sein Konstruktionstechnik-Auszubildender Dominik Schmitt. Der sich im dritten Lehrjahr befindliche Günterslebener hatte an der Mittelschule 2013 die mittlere Reife geschafft. Wie der höchst kommunikative Lehrling erzählte, mache ihm der Beruf des Metallbauers viel Freude, da er vielseitig sei und man immer ein Erfolgserlebnis habe, wenn man einen Auftrag selbständig erledigt und das geschaffene Werk vor Augen sehe.

Die Schüler konnten in der praktischen Doppelstunde selbst ein Metallwerk erstellen.

Nicht nur die Jungs, sondern auch die Mädchen waren mit Feuereifer dabei, Edelstahldrähte zu formen. Bianca sagte begeistert: "Das Biegen der Metalldrähte war cool, weil man da so kreativ sein konnte."
Nicht nur die Jungs, sondern auch die Mädchen waren mit Feuereifer dabei, Edelstahldrähte zu formen. Bianca sagte begeistert: "Das Biegen der Metalldrähte war cool, weil man da so kreativ sein konnte."
Nicht nur die Jungs, sondern auch die Mädchen waren mit Feuereifer dabei, Edelstahldrähte zu formen. Bianca sagte begeistert: "Das Biegen der Metalldrähte war cool, weil man da so kreativ sein konnte."

Nicht nur die Jungs, sondern auch die Mädchen waren mit Feuereifer dabei, Edelstahldrähte zu formen. Bianca sagte begeistert: "Das Biegen der Metalldrähte war cool, weil man da so kreativ sein konnte."

 Fasziniert waren die Schüler auch,ein mit Lasertechnik vorgestanztes Blumen-Motiv in 3 D zurechtzubiegen.  Fasziniert waren die Schüler auch,ein mit Lasertechnik vorgestanztes Blumen-Motiv in 3 D zurechtzubiegen.

Fasziniert waren die Schüler auch,ein mit Lasertechnik vorgestanztes Blumen-Motiv in 3 D zurechtzubiegen.

Höhepunkt war dann für alle, einen Stiftehalter in Elefantenform zu erstellen. Wiederum galt es, das auf einer Ebene vorgestanzte Motiv durch Biegen und Kanten in Form zu bringen und am Bodenteil mit einer Nietzange zusammenzufügen, was schon einige Kraft erforderte. Fabian stellte fest: "Es hat sehr viel Spaß gemacht, Das Zusammenbauen des Elefanten war allerdings sehr schwer. Vor allem das Zusammennieten der Teile war nicht einfach."  Sonalp meinte: "Ich war überrascht, wie empfindlich Metall sein kann. Beim Biegen der Teile für den Elefanten musste man aufpassen, dass nichts abbricht, so wie es bei mir  passiert ist."
Höhepunkt war dann für alle, einen Stiftehalter in Elefantenform zu erstellen. Wiederum galt es, das auf einer Ebene vorgestanzte Motiv durch Biegen und Kanten in Form zu bringen und am Bodenteil mit einer Nietzange zusammenzufügen, was schon einige Kraft erforderte. Fabian stellte fest: "Es hat sehr viel Spaß gemacht, Das Zusammenbauen des Elefanten war allerdings sehr schwer. Vor allem das Zusammennieten der Teile war nicht einfach."  Sonalp meinte: "Ich war überrascht, wie empfindlich Metall sein kann. Beim Biegen der Teile für den Elefanten musste man aufpassen, dass nichts abbricht, so wie es bei mir  passiert ist."

Höhepunkt war dann für alle, einen Stiftehalter in Elefantenform zu erstellen. Wiederum galt es, das auf einer Ebene vorgestanzte Motiv durch Biegen und Kanten in Form zu bringen und am Bodenteil mit einer Nietzange zusammenzufügen, was schon einige Kraft erforderte. Fabian stellte fest: "Es hat sehr viel Spaß gemacht, Das Zusammenbauen des Elefanten war allerdings sehr schwer. Vor allem das Zusammennieten der Teile war nicht einfach." Sonalp meinte: "Ich war überrascht, wie empfindlich Metall sein kann. Beim Biegen der Teile für den Elefanten musste man aufpassen, dass nichts abbricht, so wie es bei mir passiert ist."

Rektor Otto Eisner führte aus, dass sich die Einrichtung der drei berufsorientierten Zweige Technik, Wirtschaft und Soziales in seiner Mittelschule bewährt habe. In der siebten Klasse stehen so zur Orientierung für alle drei Zweige zwei Stunden in der Woche auf dem Lehrplan. Im Zweig Technik würden sich die Schüler neben dem Werkstoff Metall auch mit Holz, Kunststoff, Elektrik und Technischem Zeichnen befassen. Zu Beginn der achten Klasse müsse sich dann jeder Schüler für einen der drei Zweige entscheiden, der dann pro Woche mit vier Stunden unterrichtet wird..

Die 1968 gegründete Firma Lurz ist ein mittelständiges Unternehmen mit 15 Mitarbeitern, das auf Sonderkonstruktionen jeglicher Art, vor allem auch im medizinischen Bereich, allgemeinen Metallbau, Erstellung von Fassaden und Türanlagen spezialisiert ist und seit 2002 über eine Wasserstrahlschneidanlage im 2D und 3D Bereich verfügt. Jedes Jahr stellt Detlef Lurz ein oder zwei Auszubildende ein. Der Innungsobermeister stellte fest, dass 2002 noch 105 Lehrlinge im Metallbau freigesprochen wurden. Seit der Schulreform mit Verlegung der Metallbau-Berufsschule nach Karlstadt, sei die Zahl der Absolventen jedoch auf durchschnittlich 60 im Jahr zurückgegangen.

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