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Die Rettungshundestaffel der DLRG OV Gerbrunn trainiert nun auch in Veitshöchheim

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Das an die Vereinsgaststätte Tiramisu der Turngemeinde Veitshöchheim angrenzende Waldgebiet "Gebranntes Hölzlein" ist für die Bewohner der Gartensiedlung sehr beliebt zum Spazierengehen an der frischen Waldluft, auch viele Hundebesitzer führen hier gerne ihre Lieblinge aus. Am späten Sonntagnachmittag waren dort auch zwölf Personen in roten, mit leuchtendgelben Querstreifen versehenen Overalls und noch mehr auffallend gut erzogenen, aufs Wort folgende Hunde anzutreffen.  Des Rätsels Lösung: Die von Christian Amling geleitete Rettungshundestaffel des Ortsvereins Gerbrunn der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) führte hier in diesem überschaubaren Waldgebiet erstmals ein von Bürgermeister Jürgen Götz genehmigtes Nachttraining durch, nachdem auch die Revierförsterin und der Jagdpächter damit einverstanden waren. Die DLRG-Staffel zählt elf Hundeführer und fünf ausgebildete Einsatzhelfer, über den Landkreis verstreut, die 14 Flächensuchhunde und zwei Personenspürhunde unter ihren Fittichen haben.. Auf dem Foto: Staffelleiter Christian Amling, die Ausbilderinnen Regina Pavel, Andrea und Desiree Böhm, die Hundeführer Jessica Roger, Vanessa Scholl, Jasmin Baumer, Renate Braunbeck, Petra Seitz, Georg Neulinger und drei ausgebildete Helfer.

Das an die Vereinsgaststätte Tiramisu der Turngemeinde Veitshöchheim angrenzende Waldgebiet "Gebranntes Hölzlein" ist für die Bewohner der Gartensiedlung sehr beliebt zum Spazierengehen an der frischen Waldluft, auch viele Hundebesitzer führen hier gerne ihre Lieblinge aus. Am späten Sonntagnachmittag waren dort auch zwölf Personen in roten, mit leuchtendgelben Querstreifen versehenen Overalls und noch mehr auffallend gut erzogenen, aufs Wort folgende Hunde anzutreffen. Des Rätsels Lösung: Die von Christian Amling geleitete Rettungshundestaffel des Ortsvereins Gerbrunn der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) führte hier in diesem überschaubaren Waldgebiet erstmals ein von Bürgermeister Jürgen Götz genehmigtes Nachttraining durch, nachdem auch die Revierförsterin und der Jagdpächter damit einverstanden waren. Die DLRG-Staffel zählt elf Hundeführer und fünf ausgebildete Einsatzhelfer, über den Landkreis verstreut, die 14 Flächensuchhunde und zwei Personenspürhunde unter ihren Fittichen haben.. Auf dem Foto: Staffelleiter Christian Amling, die Ausbilderinnen Regina Pavel, Andrea und Desiree Böhm, die Hundeführer Jessica Roger, Vanessa Scholl, Jasmin Baumer, Renate Braunbeck, Petra Seitz, Georg Neulinger und drei ausgebildete Helfer.

„Rote Klamotten und Kenndecke, das bedeutet für unsere Hunde: Jetzt geht es los. Jetzt dürfen sie laufen und arbeiten" erläutert Andrea Böhm aus Biebelried, eine von drei Ausbildern der 2004 gegründeten Gerbrunner Hundestaffel, der ersten der DLRG in ganz Bayern.

Ben heißt der neun Jahre alte Golden Retriever der Rottendorfer Grundschul-Rektorin, der als dienstältester Rettungshund der Staffel schon seit April 2008 in den Einsatz geht und erst im Oktober 2015 zum sechsten Mal in Folge in einer Prüfung bewiesen, dass er ein routinierter und erfahrener Hund ist.

Wie Böhm sagt, werden fast täglich Menschen in unserer Umgebung vermisst: Eine Seniorin verläuft sich bei einem Waldspaziergang, ein Abschiedsbrief kündigt einen Selbstmord an, ein Autofahrer verlässt unter Schock eine Unfallstelle, ein Kind kommt vom Spielen nicht zurück.

Diese Personen ausfindig zu machen, so die Ausbilderin, haben sich die Rettungshundeführer der DLRG Gerbrunn und ihre Helfer zur Aufgabe gemacht. Ihr Einsatzgebiet erstrecke sich primär auf die Region, also auf die Landkreise Würzburg, Kitzingen und Main-Spessart. Im Durchschnitt waren dies in den zwölf Jahren ihres Bestehens 18 Einsätze pro Jahr.

Böhm: "Jeder von uns verfügt über einen Funkempfänger, den wir immer bei uns tragen, damit uns im Bedarfsfall die Rettungsleitstelle alarmieren kann. Jeder, der dann die Zeit und die Möglichkeit hat, kommt dann mit seinem Hund.“ Denn meist müsse bei der Vermisstensuche großflächig gearbeitet werden, je mehr Hunde dabei sind, umso besser sei dies.

So sei neben der Gehorsamsprüfung die Flächensuche der wichtigste Teil der Rettungshunde-Team-Prüfung, Hier müssen in einem großen Waldgebiet von etwa drei Hektar innerhalb von 20 Minuten zwei vermisste Personen aufgefunden werden. Habe der Hund jemanden gefunden, zeige er dies durch Verbellen der gefundenen Person, oder Rückverweisen beim Hundeführer an. Die Prüfung schließe dann für den Hundeführer mit der sanitätsdienstlichen Versorgung der Patienten ab. Zur Qualitätssicherung müssen auch bereits geprüfte Rettungshundeteams alle 18 Monate vollumfänglich vor zugelassenen Prüfern der Rettungsdienst-Bundesverbände beweisen, dass sie für den Einsatz geeignet sind.

Für die meist in der Nacht und am Wochenende notwendigen Einsätze und die ständigen Prüfungen müsse natürlich ständig trainiert werden. Und so sind die DRLGler froh, dass ihnen nun auch in Veitshöchheim im "Gebranten Hölzlein" ein adäquates Trainingsterrain zur Verfügung steht. Die 15 Mitglieder der Gerbrunner Staffel treffen sich immer sonntags im zweiwöchigen Rhythmus in einem Waldgebiet, um dann den ganzen Tag gemeinsam mit ihren Hunden die Flächensuche zu trainieren.

Dass die Hunde viel Spaß an der Rettung vermisster Personen haben und es auch im Training kaum erwarten können, von ihrem Herrchen oder Frauchen losgeschickt zu werden, war unverkennbar zu beobachten. So stand denn auch Aimen, der Australian Shepherd-Hund von Christian Amling, seit September Gerbrunner Staffelleiter, sogleich unter Spannung und trippelte mit den Pfoten, als ihm sein Herrchen das Kenndeckchen mit Leuchte und Glocke umhängte, als Zeichen, dass es nun losgeht. Für den Einsatz von Flächensuchhunden wie Aimen und dem Großteil der Hundestaffel sind keine Geruchsträger, wie Kleidungsstücke der Vermissten, notwendig. Die Hunde suchen generell nach dem Geruch von lebenden Menschen. Der Hundeführer prüft zunächst durch ein Spray, woher der Wind kommt. Wenn der Hund im Gegenwind losgeschickt werden, sei es für ihn einfacher, Geruchspartikel aufzunehmen. Es war schon erstaunlich, wie schnell Aimen die im Wald versteckte Person aufspürte und er als trainierter Zurückverweiser sich sogleich wieder auf den Weg machte, um seinen Hundeführer zu holen. Da er ihre Aufgabe gut meisterte, gab es natürlich eine Belohnung.
Dass die Hunde viel Spaß an der Rettung vermisster Personen haben und es auch im Training kaum erwarten können, von ihrem Herrchen oder Frauchen losgeschickt zu werden, war unverkennbar zu beobachten. So stand denn auch Aimen, der Australian Shepherd-Hund von Christian Amling, seit September Gerbrunner Staffelleiter, sogleich unter Spannung und trippelte mit den Pfoten, als ihm sein Herrchen das Kenndeckchen mit Leuchte und Glocke umhängte, als Zeichen, dass es nun losgeht. Für den Einsatz von Flächensuchhunden wie Aimen und dem Großteil der Hundestaffel sind keine Geruchsträger, wie Kleidungsstücke der Vermissten, notwendig. Die Hunde suchen generell nach dem Geruch von lebenden Menschen. Der Hundeführer prüft zunächst durch ein Spray, woher der Wind kommt. Wenn der Hund im Gegenwind losgeschickt werden, sei es für ihn einfacher, Geruchspartikel aufzunehmen. Es war schon erstaunlich, wie schnell Aimen die im Wald versteckte Person aufspürte und er als trainierter Zurückverweiser sich sogleich wieder auf den Weg machte, um seinen Hundeführer zu holen. Da er ihre Aufgabe gut meisterte, gab es natürlich eine Belohnung.Dass die Hunde viel Spaß an der Rettung vermisster Personen haben und es auch im Training kaum erwarten können, von ihrem Herrchen oder Frauchen losgeschickt zu werden, war unverkennbar zu beobachten. So stand denn auch Aimen, der Australian Shepherd-Hund von Christian Amling, seit September Gerbrunner Staffelleiter, sogleich unter Spannung und trippelte mit den Pfoten, als ihm sein Herrchen das Kenndeckchen mit Leuchte und Glocke umhängte, als Zeichen, dass es nun losgeht. Für den Einsatz von Flächensuchhunden wie Aimen und dem Großteil der Hundestaffel sind keine Geruchsträger, wie Kleidungsstücke der Vermissten, notwendig. Die Hunde suchen generell nach dem Geruch von lebenden Menschen. Der Hundeführer prüft zunächst durch ein Spray, woher der Wind kommt. Wenn der Hund im Gegenwind losgeschickt werden, sei es für ihn einfacher, Geruchspartikel aufzunehmen. Es war schon erstaunlich, wie schnell Aimen die im Wald versteckte Person aufspürte und er als trainierter Zurückverweiser sich sogleich wieder auf den Weg machte, um seinen Hundeführer zu holen. Da er ihre Aufgabe gut meisterte, gab es natürlich eine Belohnung.

Dass die Hunde viel Spaß an der Rettung vermisster Personen haben und es auch im Training kaum erwarten können, von ihrem Herrchen oder Frauchen losgeschickt zu werden, war unverkennbar zu beobachten. So stand denn auch Aimen, der Australian Shepherd-Hund von Christian Amling, seit September Gerbrunner Staffelleiter, sogleich unter Spannung und trippelte mit den Pfoten, als ihm sein Herrchen das Kenndeckchen mit Leuchte und Glocke umhängte, als Zeichen, dass es nun losgeht. Für den Einsatz von Flächensuchhunden wie Aimen und dem Großteil der Hundestaffel sind keine Geruchsträger, wie Kleidungsstücke der Vermissten, notwendig. Die Hunde suchen generell nach dem Geruch von lebenden Menschen. Der Hundeführer prüft zunächst durch ein Spray, woher der Wind kommt. Wenn der Hund im Gegenwind losgeschickt werden, sei es für ihn einfacher, Geruchspartikel aufzunehmen. Es war schon erstaunlich, wie schnell Aimen die im Wald versteckte Person aufspürte und er als trainierter Zurückverweiser sich sogleich wieder auf den Weg machte, um seinen Hundeführer zu holen. Da er ihre Aufgabe gut meisterte, gab es natürlich eine Belohnung.

Die Labradorhündin Wilma agiert dagegen als Verbellerin, das heißt sie bellte an der gefundenen Person so lange, bis der Hundeführer bei ihr eintraf.
Die Labradorhündin Wilma agiert dagegen als Verbellerin, das heißt sie bellte an der gefundenen Person so lange, bis der Hundeführer bei ihr eintraf.Die Labradorhündin Wilma agiert dagegen als Verbellerin, das heißt sie bellte an der gefundenen Person so lange, bis der Hundeführer bei ihr eintraf.
Die Labradorhündin Wilma agiert dagegen als Verbellerin, das heißt sie bellte an der gefundenen Person so lange, bis der Hundeführer bei ihr eintraf.Die Labradorhündin Wilma agiert dagegen als Verbellerin, das heißt sie bellte an der gefundenen Person so lange, bis der Hundeführer bei ihr eintraf.Die Labradorhündin Wilma agiert dagegen als Verbellerin, das heißt sie bellte an der gefundenen Person so lange, bis der Hundeführer bei ihr eintraf.
Die Labradorhündin Wilma agiert dagegen als Verbellerin, das heißt sie bellte an der gefundenen Person so lange, bis der Hundeführer bei ihr eintraf.Die Labradorhündin Wilma agiert dagegen als Verbellerin, das heißt sie bellte an der gefundenen Person so lange, bis der Hundeführer bei ihr eintraf.

Die Labradorhündin Wilma agiert dagegen als Verbellerin, das heißt sie bellte an der gefundenen Person so lange, bis der Hundeführer bei ihr eintraf.

Die Schweizer Schäferhündin Faye von Renate Braunbeck aus Uengershausen agierte ebenfalls in Windeseile als Zurückverweiserin
Die Schweizer Schäferhündin Faye von Renate Braunbeck aus Uengershausen agierte ebenfalls in Windeseile als ZurückverweiserinDie Schweizer Schäferhündin Faye von Renate Braunbeck aus Uengershausen agierte ebenfalls in Windeseile als Zurückverweiserin
Die Schweizer Schäferhündin Faye von Renate Braunbeck aus Uengershausen agierte ebenfalls in Windeseile als ZurückverweiserinDie Schweizer Schäferhündin Faye von Renate Braunbeck aus Uengershausen agierte ebenfalls in Windeseile als ZurückverweiserinDie Schweizer Schäferhündin Faye von Renate Braunbeck aus Uengershausen agierte ebenfalls in Windeseile als Zurückverweiserin

Die Schweizer Schäferhündin Faye von Renate Braunbeck aus Uengershausen agierte ebenfalls in Windeseile als Zurückverweiserin

Weitere Infos der DLRG

Manche Hundeführer bilden neben ihrem erfahrenen Einsatzhund noch einen jungen Hund aus. Zurzeit gibt es in der Staffel drei einsatzfähige Teams. Zwei weitere, bereits geprüfte Teams warten auf die Wiederholungsprüfung, denn Prüfungsplätze sind rar. Zwei junge Hundeteams wollen 2016 ihre Erstprüfung ablegen. Die anderen Hunde befinden sich in Ausbildung. Die Border Collie Dame Sali ist nach langjähriger Einsatztätigkeit in Rente gegangen.

Auf der Suche nach Personen ist der Hund eine wertvolle Unterstützung für Mensch und Technik. Rettungshunde haben durch ihre Arbeit mit der Nase sehr viele Vorteile, denn sie können Menschen über Entfernungen von bis zu 500 Metern aufspüren, egal ob es hell oder dunkel ist. Außerdem sind sie schnell und wendig und können auch in unwegsamen Gelände und vor allem in der Nacht eingesetzt werden. Meist werden sie genau dann gerufen.

Oft ist es so, dass zuerst die Angehörigen suchen, dann wird die Polizei verständigt. Wenn der Einsatzleiter der Polizei eine Suche mittels Rettungshunden für sinnvoll hält, dann werden Rettungshundeteams angefordert. Die DLRG Staffel ist stolz darauf, dass der Retriever Ben und die Weimaraner-Viszla Hündin Abby zwei Menschen das Leben retten konnten. Daneben hat die Staffel in vielen Einsätzen seit neun Jahren dazu beigetragen, dass die vermisste Person gefunden werden konnte.

Der Einsatz von Rettungshundeteams ist eine ehrenamtliche Tätigkeit. Es werden hohe Anforderungen an Mensch und Hund gestellt, deshalb werden alle Teams in einer zwei bis dreijährigen Ausbildung in der Rettungshundestaffel der DLRG auf ihre Einsätze vorbereitet und regelmäßig darauf geprüft.

So muss der Hundeführer neben zeitlicher Bereitschaft auch eine körperliche und geistige Fitness aufweisen und in der Lage sein im Einsatzteam zu arbeiten.

Die Ausbildung des Hundeführers beinhaltet

  • Funk (BOS und Digital)
  • Sanitätskurs
  • Orientierung mit Karte, Kompass und GPS
  • Flächenkunde
  • Einsatz- und Suchtaktik
  • Transport von Hunden
  • Verhalten und Gefahren im Einsatz
  • Kynologie (Die Lehre vom Hund)
  • Verhalten an Tatorten
  • Umgang mit Stresssituationen und psychischen Belastungen
  • Erste Hilfe am Hund

Voraussetzungen beim Hund

Aber auch der Hund muss gewisse Voraussetzungen mitbringen. Zu Beginn der Ausbildung muss er in einem Eignungstest beweisen, dass er spielfreudig und arbeitswillig ist und dass ihn nichts aus der Ruhe bringt. Zum Beispiel muss er Feuer, Lärm, verschiedene Untergründe oder jemanden, der ihn wegträgt, gelassen ertragen. Anderen Hunden und fremden Menschen muss er freundlich begegnen. Da die Ausbildung häufig im Wald stattfindet, darf er sich auch nicht durch Wild von seiner Aufgabe abbringen lassen.

Bei der Rettungshundeprüfung muss der Hund zeigen, dass er in sehr gutem Gehorsam steht. Zu den Übungen gehören unter anderem saubere Fußarbeit (bei Fuß gehen, Sitz, Platz, Steh), das Hinlegen aus vollem Lauf auf Kommando und das Abliegen über eine lange Zeit an einem bestimmten Platz, auch wenn er seinen Hundeführer nicht sieht.

Die Rettungshunde sind übrigens Eigentum ihrer Hundeführer. Sie leben in deren Familien. Kosten für Futter, Tierarzt, Ausrüstung und ähnliches werden vom Hundeführer alleine getragen.

Die DLRG Rettungshundestaffel Gerbrunn bildet vor allem Flächensuchhunde aus. Denn in Deutschland ist der häufigste Rettungshundeeinsatz die Vermisstensuche in der Fläche. Dabei durchstöbert der Hund das Gelände nach menschlicher Witterung und ersetzt so eine menschliche Suchkette.

Die Hunde werden in erster Linie in Wäldern ausgebildet. Aus zwei Gründen legt die DLRG besonderen Wert darauf, dass nicht zu oft im gleichen Wald trainiert wird. Zum einen, weil das Wild nicht zu oft gestört werden soll, zum anderen darf dem Hund das Gebiet nicht bekannt sein, im Einsatz kennt er es auch nicht. Die Hunde werden aber auch am Uferrand ausgebildet, sei es von Land- oder Wasserseite aus, genauso wie in Steinbrüchen.

Vor dem realen Einsatz muss das Team seine Einsatzfähigkeit vor den kritischen Augen von zwei Prüfern beweisen. Die Hunde werden gemäß der GemPPO (gemeinsame Prüfungs- und Prüferordnung für Rettungshundeteams von Arbeiter- Samaritern, Johannitern, Maltesern und Rotem Kreuz) geprüft. Diese Rettungshundeprüfung muss alle 18 Monate wiederholt werden.

Immer öfter werden sogenannte Personenspürhunde (Mantrailer) eingesetzt. Der Personenspürhund unterscheidet bei der Suche verschiedene menschliche Gerüche voneinander. Er sucht ausschließlich nach den Geruchsmerkmalen der vermissten Person und lässt sich von der Vielzahl der anderen Gerüche nicht ablenken. Sein Haupteinsatzgebiet ist die Stadt, dort trainiert er auch. Diese Suchart ist eine sinnvolle Ergänzung zur Flächensuche, daher hat sich die DLRG Gerbrunn entschlossen, Hunde auch als Personenspürhunde auszubilden.

Jedes Staffelmitglied und jeder Hund ist in seinem Wesen sehr unterschiedlich - und doch haben alle dasselbe Ziel: Im Namen der DLRG Leben zu retten – überall.

Andrea Böhm

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