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Jahresabschluss-Sitzung des Gemeinderates: Eindrucksvolle Bilanz des Bürgermeisters

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Große Komplimente machte die SPD-Sprecherin Marlene Goßmann dem der CSU angehörenden Bürgermeister Jürgen Götz bei der Jahresabschluss-Sitzung des Gemeinderates (siehe Text unten). Als Geschenk überreichte sie ihm eine Bahnfahrt für die Familie mit dem Bayernticket nach Nürnberg in den Zoo.

Große Komplimente machte die SPD-Sprecherin Marlene Goßmann dem der CSU angehörenden Bürgermeister Jürgen Götz bei der Jahresabschluss-Sitzung des Gemeinderates (siehe Text unten). Als Geschenk überreichte sie ihm eine Bahnfahrt für die Familie mit dem Bayernticket nach Nürnberg in den Zoo.

Jahresrückblick des Bürgermeisters

Schon seit Jahrzehnten ist es in Veitshöchheim Brauch, dass in der letzten Sitzung des Gemeinderates des laufenden Jahres kurz vor Weihnachten keine Beratungspunkte mehr auf der Tagesordnung stehen und demzufolge auch keine Beschlüsse mehr gefasst werden.

Bürgermeister Jürgen Götz brachte dagegen beim traditionellen Jahresausklang des Gemeinderates im weihnachtlich geschmückten Sitzungssaal fast eine Stunde lang neben nachdenklichen Ausführungen zum Weihnachtsfest und Dankes-Worten, wie schon bei der Bürgerversammlung, vor allem die im Jahr 2015 für Veitshöchheim bedeutsamen Ereignisse und Projekte in Erinnerung.

Neben den Ratsmitgliedern hatte das Ortsoberhaupt zu dieser Feierstunde neben den Ortsgeistlichen und dem Kasernenkommandanten Oberstleutnant Andreas Störmer auch einen Teil der Vertreter örtlicher Vereine und Einrichtungen vom Buchstaben M bis S (von den Mainseglern bis zum Seniorenarbeitskreis), ebenso im Turnus die Mitarbeiter aus der Bücherei und der Verkehrsüberwachung sowie aus dem Bauhof, die mit dem Buchstaben H beginnen und die im Laufe des Jahres geehrten Persönlichkeiten eingeladen.

Dies sollte verbunden mit dem anschließenden geselligen Beisammensein an runden Tischen im kleinen Saal der Mainfrankensäle und dem vom Restaurant "Kaskade" servierten Buffet eine kleine Anerkennung für die für das Gemeinwohl in diesem Jahr geleistete ehrenamtliche Arbeit sein.

Ehrungen 2015

Jürgen Götz freute sich besonders, auch einige der Personen, die 2015 auf überörtlicher Ebene geehrte wurden, begrüßen zu können, so auch Günther Stadtmüller und Ernst Liebler, die beim Neujahrsempfang im Januar für ihr vielschichtiges Engagement für Veitshöchheim durch die Gemeinde geehrt wurden.

Weitere Ehrungen erfuhren die Feldgeschworenen Edmund Kilian für 40jährige, Josef Dürr für 25jährige sowie Helmut Röhm im letzten Jahr für 50jährige Tätigkeit.

Ausgezeichnet wurden Hans-Dieter Neugebauer, Helga Wenger und Josef Weber für ihre jahrzehntelangen Tätigkeiten für das Bayerische Rote Kreuz mit der DRK-Ehrennadel.

Ingrid Schinagl erhielt für ihre kommualpolitische Tätigkeit die Dankurkunde des Innenministers für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung als Gemeinde- und Kreisrätin.

Für sein langjähriges Engagement seit 1970 bei der Betreuung der örtlichen Naturdenkmäler und bei der Baumbeschau dankte der Bürgermeister Hans Bätz vom Bund Naturschutz.

Ebenfalls im Dienste der Natur unterwegs ist der Ortsbürger Josef Weber seit 30 Jahren als örtlicher Naturschutzwächter.

Der Dank des Bürgermeisters galt auch Christel Teroerde und Wolfgang Klopsch für ihr 20jähriges Engagement im Deutsch-Französischen Partnerschaftskomitee.

Bedeutsame Ereignisse und Projekte 2015

"Wir haben auch dieses Jahr wieder einiges bewegt und erreicht" so begann der Bürgermeister seinen Rückblick:

  • Im Januar gab es als erstes Highlight die Eröffnung der 13,5 Millionen Euro teuren auf den neuesten Stand der Technik gebrachten Mainfrankensäle nach zweijähriger Bauzeit bei einem Festakt und tags darauf mit einem Tag der Offenen Tür
  • so konnten plangemäß auch die 28. Fernsehsitzung "Fastnacht in Franken" und die Prunksitzungen von VCC und TSG über die Bühne gehen
  • Sportlerehrung im März in der Dreifachturnhalle und Übergabe der Sportabzeichen im Bacchuskeller
  • Feldgeschworenentag im Mai
  • 150jähriges Stiftungsfest der Feuerwehr an Pfingsten im Festzelt am Main und mit Festzug sowie Kreisfeuerwehrtag mit 114 Feuerwehr in den Mainfrankensälen
  • Weinfest im Rokokogarten nach 19jähriger Pause Ende Juli, veranstaltet von TGV, SVV, VCC und TSG
  • Wechsel der Geschäftsleitung im Rathaus nach 37 Jahren von Dieter Gürz auf Freifrau Eva von Vietinghoff-Scheel Ende Juni
  • 25jähriges Jubiläum der Bücherei im Bahnhof und des Jugendzentrums - Auszeichnung der Bücherei im Juli mit Kinderbibliothekspreis der Bayernwerk AG und beim bundesweiten Bibliotheksvergleich mit vier Goldmedaillen
  • reichhaltiges kulturelles Angebot mit Tagen des Offenen Ateliers, Kunst-Ausstellungen, Promenadenmischung an der Mainlände mit Hobbykünstlermarkt, Sommerkonzerte im Synagogenhof
  • Kontakte mit den Partnerstädten: 20jähriges Jubiläum mit Pont-l'Evêque im Mai, Bürgereise nach Greve in Chianti im September, 25jähriges Jubiläum mit Geithain beim Festakt in den Mainfrankensälen im Oktober
  • 50jähriges Bestehen der Balthasar-Neumann-Kaserne - Umbenennung 10. Panzerdivision im Januar
  • 50jähriges Bestehen der Eichendorffschule
  • Gymnasium brachte sich mit zahlreichen Aktivitäten ins Gemeindeleben ein
  • Sing- und Musikschule mit zahlreichen Konzertaktivitäten u.a. mit Dvorak's Requiem in der Johanniskirche Würzburg und dem Musical "Ali Baba" in den Mainfrankensälen
  • Notunterkunft für Flüchtlinge in der Kaserne durch die Regierung von Unterfranken im Oktober - 140 Helfer in vier Arbeitskreisen unter der Federführung von Dr. Martina Edelmann
  • 23. Informationsgang der Gemeinde vom Waldfriedhof über die Sandäcker ins Gewerbegebiet mit Mittagessen bei Mehlig & Heller
  • Klimaschutzaktivitäten mit Vorträgen, Stadtradeln, Repair-Café
  • neuer Fortswirtschaftsplan mit positivem Ergebnis in Kraft
  • neuer Busfahrplan in Kraft mit Realisierung zahlreicher Anregungen von Bürgern
  • eigene Fußgängerampel für Gadheim seit September
  • Übergabe der in zwei Abschnitten sanierten Friedensstraße mit Umbau des Einmündungsbereichs
  • neuer Fußweg am alten Rewemarkt zu den Märkten an der Pont-l'Evêque-Allee
  • erster Bauabschnitt der Sanierung der Günterslebener Straße
  • Inbetriebnahme Photovoltaik-Anlage auf der Südseite des Geisbergbades
  • Straßenbeleuchtungs-Umstellung auf LED vorangetrieben in der Gartensiedlung
  • Kanalsanierung im Altort für 500.000 Euro zur Minimierung des Fremdwassers
  • Herstellung der Tiergartenstraße und Sanierung des historischen Hofgartenkanals
  • Breitbandausbau durch Telekom für 1,5 Mio. Euro im Ort
  • Erschließung des erweiterten Gewerbegebiets fertiggestellt - erste Grundstücke veräußert
  • Neubaugebiet Sandäcker: auf Basis der Gespräche wird Bebauungsplan angepasst - private Umlegung wird angestrebt - Gemeinde besitzt 33 Prozent der Fläche
  • neues HvO-Fahrzeug für 48.000 Euro angeschafft - heuer schon 420 Einsätze der HVO-Gruppe der Feuerwehr im Ehrenamt - im neuen Jahr Einbeziehung der Bundeswehr
  • erfreuliche Haushaltslage der Gemeinde: Neuaufnahme von Krediten von 1,8 Mio. Euro laut Plan war entbehrlich - freie Finanzspanne von 1,6 Mio. Euro erwirtschaftet (Ansatz 116.000 Euro) - Liquiditätsreserve-Entnahme nur 1,16 Mio. Euro (Ansatz: 4,26 Mio. Euro) - Verschuldung ging um 555.000 Euro zurück auf 4,26 Euro zurück
  • viele Zukunftsprojekte im neuen Jahr - Beispiele: Straßenbauprojekte wie Oberdürrbacher Straße, Sanierung 2. BA der Eichendorffschule und Sanierung Mittelbau im Rathaushof

Der Dank des Bürgermeisters galt am Ende seiner Rede auch allen Vereinen, Organisationen und Einrichtungen besonders auch im sozialen Bereich für ihr Engagement zum Wohle der Bürger. Es sei nicht selbstverständlich, dass so viele Bürger sich ehrenamtlich für das Allgemeinwohl einsetzen.

Dankesworte der SPD-Fraktionssprecherin Marlene Goßmann

Am Ende der Jahresabschluss-Sitzung des Gemeinderates hatte heuer turnusgemäß die SPD-Fraktionssprecherin Marlene Goßmann nach ihren Worte die Ehre, den Einsatz des Bürgermeisters zu würdigen und Dankesworte auch an die Mitarbeiter der Gemeinde in allen ihren Einrichtungen zu richten.

Goßmann: "Sie waren jederzeit ansprechbar, bürgernah und hilfsbereit." Stellvertretend stellte sie die Mitarbeiter des Bauhofes heraus. Diese würden unbürokratisch wertvolle Dienste leisten, sei es bei den christlichen oder weltlichen Veranstaltungen wie beispielsweise beim Weinfest im Rokokogarten. Diese Wertschätzung ließ sie auch der Kulturreferentin Dr. Martina Edelmann zuteil werden, die ehrenamtlich und vorbildlich die Hilfsangebote für Flüchtlinge koordiniere.
Dem Bürgermeister dankte die SPD-Sprecherin für die sachliche, konstruktive und faire
Zusammenarbeit in allen Gremien und für alle Hintergrundinformationen und Unterlagen, die stets eine eigene und unabhängige Meinungsbildung ermöglicht hätten.
Wie gewaltig das Arbeitspensum des Bürgermeisters im laufenden Jahr war, so Goßmann, habe man an dem vielfältigen Umfang des Vortrags gerade eindrucksvoll vernehmen können.
Nach den langen und wirkungsvollen Jahren des Altbürgermeisters Rainer Kinzkofer gebe sie gerne Antwort auf die immer wieder gestellte Frage, wie es seit eineinhalb Jahren mit dem neuen Bürgermeister gehe. Goßmann: " Ja, wir arbeiten gut und sachlich miteinander. Wir gehen respektvoll miteinander um, auch wenn wir nicht immer der gleichen Meinung sind." Sie schätze seinen Führungsstil, seine Leitungskompetenz und seine kollegiale Gesprächsführung, die von ihm sehr souverän gehandhabt werde. Da der Bürgermeister aus der Wirtschaft, direkt vom Bau komme, verfüge er über ein diesbezügliches, fundiertes Fachwissen. Und schließlich sei er auch noch ein begabter und wund
erbarer Musiker.

Jahresabschluss-Sitzung des Gemeinderates: Eindrucksvolle Bilanz des Bürgermeisters

Ein kleines Geschenk übergab Goßmann auch an Julia Götz mit den Worten: "Wir bewundern Ihre vielseitige Unterstützung. Wir wissen auch das enge zeitliche "Familienfenster" zu schätzen und zu werten, das die Gattin eines Bürgermeisters gratis mit seinem Amt dazu bekommt."

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