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Benefiz-Weinprobe pilzwiderstandsfähiger Rebsorten im Fürstbischöflichen Zehntkeller in Veitshöchheim für PIWI-International

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Benefiz-Weinprobe pilzwiderstandsfähiger Rebsorten im Fürstbischöflichen Zehntkeller in Veitshöchheim für PIWI-International

800 Euro für die Verbreitung von pilzwiderstandsfähigen Rebsorten

Am Samstag, den 28. November fand im Fürstbischöflichen Zehntweinkeller der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim (LWG) eine Benefiz-Weinprobe statt. 40 Gäste waren begeistert von der Weinqualität der bislang wenig bekannten "PIWI-Rebsorten". "PIWI" steht für "pilzwiderstandsfähig" und bezeichnet die relativ neu gezüchteten Rebsorten mit natürlichen Abwehrmechanismen gegen Schadpilze. Solche Sorten benötigen nur sehr wenig organischen Pflanzenschutz und sind deshalb sehr umweltschonend, weshalb sie hauptsächlich von Bio-Winzern angebaut werden.

Acht Winzer stellten an diesem Abend ihre teilweise prämierten „PIWI-Weine“ dem neugierigen Publikum vor: Einstieg war mit einem Johanniter-Secco aus Rödelsee, dann folgten zwei Rotweine: Regent und Pinotin. Der Pinotin und der folgende, sehr aromatische Weißwein „Cabernet blanc“ stammen vom Weingut Kirsch in Jena, dem kleinsten Weingut Deutschlands. Die Sorte „Merzling“ wächst schon seit 15 Jahren im Hammelburger Weingut Müller, dieser Wein war sehr mineralisch. „Helios“ heißt ein sehr interessanter fruchtiger Weißwein aus Prichsenstadt, gefolgt von einem reifen und edlen „Bronner“ aus Nordheim am Main. Der feurige „Cabernet Cortis – Rosé“ kam vom Kaiserstuhl und aus Groß-Umstadt ein feinherber „Cabernet blanc“. Den krönenden Abschluss machte eine edelsüße „Muscaris-Auslese“ mit feinen Rosen- und Muskataromen. Die LWG war mit zwei Weißweinen vertreten, nämlich mit einem erfrischenden „Souvignier gris“ und einer exotischen „Saphira“. Zum Schluss tauchten Fragen auf wie „Wo bekommt man diese Weine zu kaufen?“
Die „Arbeitsgemeinschaft PIWI-International“ besteht seit 15 Jahren und hat sich zur Aufgabe gemacht die pilzwiderstandfähigen Rebsorten bekannt zu machen. Die LWG ist Gründungsmitglied und informiert die fränkischen Winzer über die neuesten Fortschritte in der Züchtung und im Anbau von PIWI-Rebsorten. Nähere Informationen findet man unter www.piwi-international.org auch Bezugsquellen für PIWI-Weine unter der Rubrik „PIWI-Weinpreis 2015“.
Ansprechpartner: Josef Engelhart, Abteilung Weinbau, Sachgebiet Weinbau und Qualitätsmanagement
Tel. 0931 9801 528 - E-Mail: Josef.Engelhart@lwg.bayern.de

Pressemitteilung der LWG vom 2.12.2015 - Foto D.G.

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