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Beitrag zum Klimaschutz: Neue Beleuchtung der Veitshöchheimer Bücherei im Bahnhof schafft Wohlfühlatmosphäre und spart 87 Prozent Energie ein

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Über das gelungene Werk der neuen Beleuchtung in allen Büchereiräumen freuen sich Bürgermeister Jürgen Götz, Planer Daniel Schiel von dandoart, Klimaschutzmanager Jan Speth, Büchereileiter Martin Wehner und Elektromeister Stefan-Michael Kroll
Über das gelungene Werk der neuen Beleuchtung in allen Büchereiräumen freuen sich Bürgermeister Jürgen Götz, Planer Daniel Schiel von dandoart, Klimaschutzmanager Jan Speth, Büchereileiter Martin Wehner und Elektromeister Stefan-Michael Kroll
Über das gelungene Werk der neuen Beleuchtung in allen Büchereiräumen freuen sich Bürgermeister Jürgen Götz, Planer Daniel Schiel von dandoart, Klimaschutzmanager Jan Speth, Büchereileiter Martin Wehner und Elektromeister Stefan-Michael Kroll

Über das gelungene Werk der neuen Beleuchtung in allen Büchereiräumen freuen sich Bürgermeister Jürgen Götz, Planer Daniel Schiel von dandoart, Klimaschutzmanager Jan Speth, Büchereileiter Martin Wehner und Elektromeister Stefan-Michael Kroll

Vor gut zwei Jahren hatte Geschäftsführer Daniel Schiel von der Veitshöchheimer Firma dando-art Lichttechnik in der Bücherei im Bahnhof zusammen mit dem gemeindlichen Klimaschutzmanager Jochen Spieß im Rahmen einer Veranstaltung des Veitshöchheimer Klimaschutzkonzepts 60 Zuhörern die enorme Kostenersparnis und tollen Gestaltungsmöglichkeiten der LED-Technik vor Augen geführt.

Die ungeahnten gestalterischen Möglichkeiten und Einsparpotentiale der LED-Beleuchtung auch im Privatsektor konnten damals die Gäste hautnah vor Ort durch die LED-Ausleuchtung des Lesecafés erleben und sehen, dass entgegen der einfachen Glühbirne es eine kaum überschaubare Fülle an Lichtfarben, Leuchtstärken, Bauformen und Typen gibt.

Schiel hatte dann auf Veranlassung des Klimaschutzmanagers für die Bücherei ein LED-Gestaltungskonzept ausgearbeitet, das dann im Februar 2014 bei veranschlagten Kosten von 32.000 Euro auch Gefallen im Hauptausschuss fand.

Die Umsetzung war dann bei laufendem Betrieb für die vom Ausschuss später nach einer Ausschreibung beauftragte örtliche Firma Elektroinstallation Stefan-Michael Kroll nicht so einfach und sehr zeitaufwendig:

  • In der Cafeteria wurden in das bestehende Schienensystem LED-Strahler der Firma ERCO eingebaut.
  • In den beiden Gängen, dem Bereich der Jugendliteratur und der Sachliteratur im Obergeschoss arbeitete die Firma dando-art Lichttechnik von Daniel Schiel mit Rechteckprofilen.
  • In der Abteilung Sachliteratur kamen zusätzlich eine „LED-Wall“, also Deckenfluter und „Flexleuchten“ als flexible Punktstrahler zum Einsatz.
  • In der Kinderbücherei wurden klassische T8-Leuchtstoffröhren durch eine hocheffiziente LED-Schiene ersetzt, was zu einer Einsparung hier von über 90 Prozent führt.
  • Im rückwärtigen Bereich der Sachliteratur wurden T8-Leuchtstoffröhren durch sparsame LED-Röhren mittels Leuchtmittelaustausch ersetzt. Die Lichtsteuerung erfolgt hier über Funk-Bewegungshelligkeitssensoren.
Beitrag zum Klimaschutz: Neue Beleuchtung der Veitshöchheimer Bücherei im Bahnhof schafft Wohlfühlatmosphäre und spart 87 Prozent Energie ein
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Beitrag zum Klimaschutz: Neue Beleuchtung der Veitshöchheimer Bücherei im Bahnhof schafft Wohlfühlatmosphäre und spart 87 Prozent Energie ein

Im Oktober konnten die Arbeiten fristgerecht beendet werden. Erfreut konnte nun Bürgermeister Jürgen Götz bei der Inaugenscheinnahme der neuen Beleuchtung zur Kenntnis nehmen, dass die Gesamtkosten von 32.298 Euro im finanziellen Rahmen liegen. Davon entfallen 21.428 Euro auf die Beleuchtung und 10.866 Euro auf die Installation. Vom Bundesumweltministerium gibt es einen Zuschuss von 8.708 Euro.

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Beim Rundgang durch die Bücherei konnte der Bürgermeister sehen, dass die Beleuchtung nun deutlich verbessert ist und die indirekte Beleuchtung die historische Dachkonstruktion aufwertet. Laut Büchereileiter Martin Wehner gab es vorher in vielen Räumen dunkle Löcher. Gewöhnungsbedürftig sei aber für viele, die zum ersten Mal nach der Installation in die Bücherei kommen, dass man häufig zunächst einen in Dunkel gehüllten Raum betrete und viele erschrecken würden, wenn dann durch einen Bewegungsmelder das Licht angehe. Er machte weiter die Erfahrung, dass bei den Bücherei-Gästen vor allem die indirekte Beleuchtung in den Gängen sehr gut ankomme.

Wie Klimaschutzmanager Jan Speth sagte, amortisiere sich die Investition bereits nach sieben Jahren. Die Stromverbrauchsreduktion würde rechnerisch bei 87 Prozent liegen. Eingespart werden können somit etwa 14.800 kWh pro Jahr. Die CO2-Reduktion liege jährlich bei etwa neun Tonnen. Über die gesamte Lebensdauer der Beleuchtung könnten somit rund 177 Tonnen CO2 eingespart werden.

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