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Pressemitteilung der CSU/VM-Fraktion im Veitshöchheimer Gemeinderat zu Vollsignalisierung der WÜ 3

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Pressemitteilung der CSU/VM-Fraktion im Veitshöchheimer Gemeinderat zu Vollsignalisierung der WÜ 3

„Eine echte Verbesserung kommt jetzt und nicht irgendwann“
Mit den Stimmen der CSU/VM-Fraktion und des Bürgermeisters Jürgen Götz wurde in einer knappen Entscheidung eine Vollsignalisierung der Kreisstraße WÜ 3 durchgesetzt.

Dies bedeutet nicht nur, dass an der Kreuzung MainCenter, sondern auch an der Kreuzung Lidl/Querspange eine Ampel installiert wird. Gemeinsam mit der Ampel Schenkenfeld werden die Anlagen intelligent gleichgeschalten, ausgerichtet auf den Schwerlastverkehr. Jetzt muss der Kreistag zustimmen.
„Wir haben uns die interne Diskussion nicht leicht gemacht, aber unser vordringlichstes Anliegen als CSU/VM-Fraktion war, jetzt eine Verbesserung der Verkehrssituation für die Bürger herbeizuführen. Dies lässt sich nur mit einer Ampel bewerkstelligen“ fasst Fraktionssprecher Marc Zenner die Meinung seiner Fraktion zusammen.
„Hätte sich der Gemeinderat nicht mehrheitlich für eine Ampelanlage ausgesprochen, dann stünden wir für Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte, mit leeren Händen und damit einer unbrauchbaren und gefährlichen Verkehrssituation an der Kreuzung Lidl/Querspange da“ so Zenner weiter. „Alle diejenigen Gemeinderäte, die partout nur einen Kreisverkehr akzeptieren wollten, haben das billigend in Kauf genommen.“

Dabei sprechen einzig für die Ampel die besseren Argumente:

  • Eine Ampelanlage ist die einzige Möglichkeit einer sicheren Fußgängerquerung der WÜ 3, die zu den am stärksten befahrenen Kreisstraßen Bayerns zählt. Bisher haben an diesem Verkehrsknotenpunkt weder Sehbehinderte, Ältere oder Kinder, die Möglichkeit einer sicheren Querung. Der Fußgängerverkehr in Richtung Einkaufsmärkte und Geisbergbad wird mit dem neuen Baugebiet außerdem noch zunehmen.
  • Auch ist mit einer Ampel gewährleistet, dass in die WÜ3 sicher und vor allem zeitnah eingefahren werden oder diese gequert werden kann. „Jeder Bürger kennt die Situation, dass er vom Lidl kommend mitunter minutenlang warten muss, bis er in Richtung Altort einfahren oder in die Gartensiedlung geradeaus passieren kann. Oft kommt es bei waghalsigen Manövern mangels Geduld der Autofahrer zu Beinaheunfällen“ spricht Zenner aus, was Viele denken. Eine Ampelanlage schafft zur bestehenden Situation verlässliche Abhilfe, weil bei Grün freie Fahrt herrscht, wohingegen ein Kreisverkehr als Alternative hierfür auch nach den detaillierten Ausführungen und Berechnungen seitens des staatlichen Bauamts eben keine Verbesserung bringt.
  • Laut staatlichem Bauamt ist der „Verkehrsfluss“ nach aktuellen, konkreten Berechnungen für die Kreuzung unter Berücksichtigung des Neubaugebiets Sandäcker und des neuen Gewerbegebiets bei Installation eines Kreisverkehrs mit der Bewertung „F“ schlechter als die Ampel mit der Bewertung „D“. Einen wirklich fließenden Verkehr wird es bei der Verkehrsbelastung auf der WÜ 3 ohnehin nie geben.
    Die Kosten einer Ampelanlage, an denen sich die Gemeinde beteiligen muss, weil der Landkreis die Baulast und Entscheidungshoheit trägt, sind wesentlich geringer als ein Kreisverkehr, für den mangels Verbesserung der Verkehrssituation überdies keine Fördergelder im Gegensatz zur Ampel zu erwarten sind.
  • Der Kreistag als verantwortliches Gremium hätte niemals dem Wunsch nachgegeben, außerhalb der Sanierungsmaßnahme einer Kreisstraße bis zu € 800.000,00 für einen Kreisverkehr auszugeben, der keine Verbesserung der Verkehrssituation bringt, keinen barrierefreien und sicheren Fußgängerüberweg gewährleistet und für den es keine Fördergelder gibt.
    „Diese Prophezeiung ist kein Kunststück, sondern geprägt von politischer Weitsicht“ sagt Zenner, selbst Kreisrat und bestärkt Bürgermeister und Kreisrat Jürgen Götz in seiner gleichlaufenden Einschätzung.

Am Ende heißt es für die CSU/VM-Fraktion deshalb:

Eine wirksame, schnelle Verbesserung der Verkehrssituation an der WÜ 3 kann nur mit der Vollsignalisierung erreicht werden. Wer vergeblich einem Kreisverkehr nachhängt, der mutet den Bürgern mindestens zehn Jahre weiter die bisherige, gefährliche Situation zu. Handeln für mehr Verkehrssicherheit auf der WÜ 3 war für die Gemeinderäte der CSU/VM deshalb geboten.

Marc Zenner

Kommentiere diesen Post

WENGERT08 11/27/2015 01:08

Schön, dass hier kritische Kommentare einfach nicht zugelassen werden

Dieter Gürz 11/27/2015 07:07

Kritische schon, wenn sie sachlich aber keine anonyme, polemische, Personen beleidigende Kommentare