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Nur wenige Besucher erlebten im Haus der Begegnung eine Traumstunde beim faszinierenden Maskenspiel der Theaterwerkstatt Eisingen

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Nur wenige Besucher erlebten im Haus der Begegnung eine Traumstunde beim faszinierenden Maskenspiel der Theaterwerkstatt Eisingen

Erstmals in Veitshöchheim vor nur 30 Besuchern

Alles dreht sich um den "Thron der Träume", wie die im Juli 2014 uraufgeführte 16. Produktion aus der 1981 am Josef-Stift in Eisingen gegründeten Theater-Werkstatt heißt. Es ist das älteste Ensemble von Darstellern mit geistiger Behinderung im deutschsprachigen Raum. Gastspielreisen führten das preisgekrönte Ensemble bereits durch ganz Deutschland und nach Frankreich, Belgien, der Schweiz, in Österreich, Italien und Irland und nun auf Einladung der Pfarrgemeinde Sankt Vitus am Samstagabend erstmals auch nach Veitshöchheim ins Haus der Begegnung.

Die Pfarrgemeinde hatte sich zusammen mit der Theaterwerkstatt alle Mühe gegeben, den sonst eher nüchternen früheren Sakralraum in eine ansprechende Theaterarena zu verwandeln. Umso mehr sah man Pfarrer Robert Borawski seine große Enttäuschung an, dass dieses einmalige Angebot bei kostenlosem Eintritt selbst bei seinen kirchlichen Gruppierungen kein sonderlich großes Interesse hervorrief.

Der irre König gibt sich ganz dem Tanz hin.
Der irre König gibt sich ganz dem Tanz hin.

Der irre König gibt sich ganz dem Tanz hin.

Alleinstellungsmerkmal

Besonderheit und Alleinstellungsmerkmal der Theaterwerkstatt ist seit Mitte der neunziger Jahre das ausdrucksvolle Maskenspiel. Die geradezu magisch wirkenden Masken, die neun Ensemble-Mitglieder am Samstagabend im Haus der Begegnung trugen, haben sie selbst entworfen und angefertigt.

Das Schlossgespenst spukt durch den Thronsaal. Bei Gefahr verwandelt es sich in ein Gemälde.
Das Schlossgespenst spukt durch den Thronsaal. Bei Gefahr verwandelt es sich in ein Gemälde.

Das Schlossgespenst spukt durch den Thronsaal. Bei Gefahr verwandelt es sich in ein Gemälde.

Kongruenz zwischen Figur und Maske

Es gibt so nach den Worten des künstlerischen Leiters Alexander Jansen eine Kongruenz zwischen Figur und dem Mensch dahinter. Jansen: "Wenn man die einzelne Person länger kennt, dann lernt man, wie verschmolzen Masken mit ihrem Erbauer sind." Im Maskenspiel fordere die Maske ihre eigenen Bewegungen und werde lebendig, ohne jedoch ihren Erbauer und Spieler zu verleugnen. Es war schon erstaunlich, wie die großen Augen und die überdimensionalen Münder Erstaunen ausdrückten, andere auch Heiterkeit oder Erschrecken und Enttäuschung. Die Starre in den Gesichtern wurde im Spiel aufgelöst durch Gesten, Bewegungen und Körpersprache, denn der aufgeführte Bilderreigen kommt völlig ohne Worte aus.

Frau König zeigt sich voller Stolz in ihrem glitzernden Geschmeide. Sie wird von Rosenkavalier und Luftikuss umworben.
Frau König zeigt sich voller Stolz in ihrem glitzernden Geschmeide. Sie wird von Rosenkavalier und Luftikuss umworben.
Frau König zeigt sich voller Stolz in ihrem glitzernden Geschmeide. Sie wird von Rosenkavalier und Luftikuss umworben.

Frau König zeigt sich voller Stolz in ihrem glitzernden Geschmeide. Sie wird von Rosenkavalier und Luftikuss umworben.

Faszinierende Musik

Eine tragende Rolle spielt so die fasznierende Musik des Heilpädagogen Armin Höfig und seiner Würzburger Formation Klez'amore. Höfig verbindet Einflüsse aus der Klassik und der Folklore verschiedener Völker, des Pop und der Weltmusik. Die Musik unterstützt den Ausdruck der Maskenwesen und ihre Gefühlswelten, bietet den Schauspielern Halt und Orientierung in ihrem Spiel und gibt Impulse und Signale für das szenische Handeln.

Luftikuss narrt den Wächter. wird aber vertrieben.
Luftikuss narrt den Wächter. wird aber vertrieben.
Luftikuss narrt den Wächter. wird aber vertrieben.

Luftikuss narrt den Wächter. wird aber vertrieben.

Thron im Mittelpunkt

Die Zuschauer sehen anfangs, wie sich dunkel gekleidete Gestalten auf die Bühne schleichen, um den Thron aus einem hohlen Birnbaumstamm zu berühren. Der Thron ist stets Mittelpunkt, verleiht Kraft, Ideen und Selbstbewusstsein. So werden die sieben männlichen und zwei weiblichen Darsteller in ihre Traumrolle inmitten einer verrückten Hofgesellschaft verzaubert.

Der Fechtkünstler D'Artagnan übt sich in seiner Kunst und wird dabei vom Wächter gestört.
Der Fechtkünstler D'Artagnan übt sich in seiner Kunst und wird dabei vom Wächter gestört.
Der Fechtkünstler D'Artagnan übt sich in seiner Kunst und wird dabei vom Wächter gestört.
Der Fechtkünstler D'Artagnan übt sich in seiner Kunst und wird dabei vom Wächter gestört.

Der Fechtkünstler D'Artagnan übt sich in seiner Kunst und wird dabei vom Wächter gestört.

Kein Drehbuch

Nachdem die Wunschrollen gefunden und die Masken gebaut waren, haben alle zu eigenen kleinen Geschichten auf der Bühne improvisiert und ihre Rollen ausgebaut. Mal alleine, mal zu zweit, zu dritt oder mehr. Angeleitet haben sie dabei Karlheinz Halbig-Kolb, Barbara Duss, Alexander Jansen und Ann-Kathrin Beyersdorfer. Wie ihre Beziehungen zueinander sind, wer wen verehrt, enttäuscht, hintergeht und lieben lernt, entwickelt sich von Szene zu Szene.

D'Artagnan liebt die zickige Prinzessin. Im Rosenkavalier und im Luftikuss findet er hartnäckige Nebenbuhler. Schließlich muss er auch noch den Wächter verjagen.
D'Artagnan liebt die zickige Prinzessin. Im Rosenkavalier und im Luftikuss findet er hartnäckige Nebenbuhler. Schließlich muss er auch noch den Wächter verjagen.
D'Artagnan liebt die zickige Prinzessin. Im Rosenkavalier und im Luftikuss findet er hartnäckige Nebenbuhler. Schließlich muss er auch noch den Wächter verjagen.
D'Artagnan liebt die zickige Prinzessin. Im Rosenkavalier und im Luftikuss findet er hartnäckige Nebenbuhler. Schließlich muss er auch noch den Wächter verjagen.
D'Artagnan liebt die zickige Prinzessin. Im Rosenkavalier und im Luftikuss findet er hartnäckige Nebenbuhler. Schließlich muss er auch noch den Wächter verjagen.
D'Artagnan liebt die zickige Prinzessin. Im Rosenkavalier und im Luftikuss findet er hartnäckige Nebenbuhler. Schließlich muss er auch noch den Wächter verjagen.
D'Artagnan liebt die zickige Prinzessin. Im Rosenkavalier und im Luftikuss findet er hartnäckige Nebenbuhler. Schließlich muss er auch noch den Wächter verjagen.
D'Artagnan liebt die zickige Prinzessin. Im Rosenkavalier und im Luftikuss findet er hartnäckige Nebenbuhler. Schließlich muss er auch noch den Wächter verjagen.
D'Artagnan liebt die zickige Prinzessin. Im Rosenkavalier und im Luftikuss findet er hartnäckige Nebenbuhler. Schließlich muss er auch noch den Wächter verjagen.
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Das Schlossgespenst möchte die zickige Prinzessin erschrecken. Sie aber überwindet ihre Furcht.
Das Schlossgespenst möchte die zickige Prinzessin erschrecken. Sie aber überwindet ihre Furcht.
Das Schlossgespenst möchte die zickige Prinzessin erschrecken. Sie aber überwindet ihre Furcht.
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Das Schlossgespenst möchte die zickige Prinzessin erschrecken. Sie aber überwindet ihre Furcht.
Das Schlossgespenst möchte die zickige Prinzessin erschrecken. Sie aber überwindet ihre Furcht.

Das Schlossgespenst möchte die zickige Prinzessin erschrecken. Sie aber überwindet ihre Furcht.

Die indische Prinzessin träumt von einem Geliebten. Auch Luftikuss und der Rosenkavalier werben um sie.
Die indische Prinzessin träumt von einem Geliebten. Auch Luftikuss und der Rosenkavalier werben um sie.
Die indische Prinzessin träumt von einem Geliebten. Auch Luftikuss und der Rosenkavalier werben um sie.
Die indische Prinzessin träumt von einem Geliebten. Auch Luftikuss und der Rosenkavalier werben um sie.
Die indische Prinzessin träumt von einem Geliebten. Auch Luftikuss und der Rosenkavalier werben um sie.

Die indische Prinzessin träumt von einem Geliebten. Auch Luftikuss und der Rosenkavalier werben um sie.

Die Prinzessinnen rivalisieren in einem Zickenkrieg um das Vorrecht der Schönheit. Keine gewinnt, so die Königin.
Die Prinzessinnen rivalisieren in einem Zickenkrieg um das Vorrecht der Schönheit. Keine gewinnt, so die Königin.
Die Prinzessinnen rivalisieren in einem Zickenkrieg um das Vorrecht der Schönheit. Keine gewinnt, so die Königin.
Die Prinzessinnen rivalisieren in einem Zickenkrieg um das Vorrecht der Schönheit. Keine gewinnt, so die Königin.

Die Prinzessinnen rivalisieren in einem Zickenkrieg um das Vorrecht der Schönheit. Keine gewinnt, so die Königin.

Das Schlossgespenst präsentiert D'Artagnan als Helden.
Das Schlossgespenst präsentiert D'Artagnan als Helden.
Das Schlossgespenst präsentiert D'Artagnan als Helden.
Das Schlossgespenst präsentiert D'Artagnan als Helden.
Das Schlossgespenst präsentiert D'Artagnan als Helden.

Das Schlossgespenst präsentiert D'Artagnan als Helden.

Es wird heftig gebuhlt, verführt, provoziert, posiert, getanzt und geträumt. Schließlich werden die zickige Prinzessin und D'Artagnan und auch die indische Prinzessin und Luftikuss ein Paar, schenkt der Thron der Träume auch dem einsamen Rosenkavalier eine Idee zum Glück und am Ende feiern sich alle in einem Fest.
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Glückstrahlende Schauspieler

Die wenigen Besucher waren eine Stunde lang ganz verzaubert von den Masken, der Musik und dem tänzerischen Spiel der neun Schauspieler mit Behinderung und deren Liebe fürs Theaterspiel. Die Masken fallen am Ende. Zu sehen sind glückstrahlende Schauspieler, die sich voller Lebensfreude über die Bravorufe und den tosenden Applaus des Publikums nach ihrem eindrucksvollen Auftritt freuten und gar nicht von der Bühne wollten.

Pfarrer Robert Borawski empfand die Vorstellung als eine Traumstunde, klein aber fein. Borawski: "Alle, die waren können den anderen sagen, ihr habt etwas versäumt."

Zwei Gedanken seien ihm während des Stückes bei zwei Szenen in den Kopf gekommen: "Es passt nicht alles in den Rahmen, den wir so haben. Und manches passt in den Rahmen, von dem wir es gar nicht erwartet haben."

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