Overblog
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog

Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Die junge Musikerin Lena, die später zusehends trinkt, wirkt zunächst ausgesprochen sympathisch. Mit ihrem Temperament und ihrem lockeren Auftritt als Rap-Sängerin sorgt sie für Stimmung und gute Laune. Doch spätestens, als sie, von All mit Alcopops abgefüllt, anfängt zu lallen und sich nicht mehr auf den Beinen halten kann, wird es peinlich. Die Sympathie des jungen Publikums schmolz wie Eis in der Sonne dahin.
Die junge Musikerin Lena, die später zusehends trinkt, wirkt zunächst ausgesprochen sympathisch. Mit ihrem Temperament und ihrem lockeren Auftritt als Rap-Sängerin sorgt sie für Stimmung und gute Laune. Doch spätestens, als sie, von All mit Alcopops abgefüllt, anfängt zu lallen und sich nicht mehr auf den Beinen halten kann, wird es peinlich. Die Sympathie des jungen Publikums schmolz wie Eis in der Sonne dahin.
Die junge Musikerin Lena, die später zusehends trinkt, wirkt zunächst ausgesprochen sympathisch. Mit ihrem Temperament und ihrem lockeren Auftritt als Rap-Sängerin sorgt sie für Stimmung und gute Laune. Doch spätestens, als sie, von All mit Alcopops abgefüllt, anfängt zu lallen und sich nicht mehr auf den Beinen halten kann, wird es peinlich. Die Sympathie des jungen Publikums schmolz wie Eis in der Sonne dahin.
Die junge Musikerin Lena, die später zusehends trinkt, wirkt zunächst ausgesprochen sympathisch. Mit ihrem Temperament und ihrem lockeren Auftritt als Rap-Sängerin sorgt sie für Stimmung und gute Laune. Doch spätestens, als sie, von All mit Alcopops abgefüllt, anfängt zu lallen und sich nicht mehr auf den Beinen halten kann, wird es peinlich. Die Sympathie des jungen Publikums schmolz wie Eis in der Sonne dahin.
Die junge Musikerin Lena, die später zusehends trinkt, wirkt zunächst ausgesprochen sympathisch. Mit ihrem Temperament und ihrem lockeren Auftritt als Rap-Sängerin sorgt sie für Stimmung und gute Laune. Doch spätestens, als sie, von All mit Alcopops abgefüllt, anfängt zu lallen und sich nicht mehr auf den Beinen halten kann, wird es peinlich. Die Sympathie des jungen Publikums schmolz wie Eis in der Sonne dahin.
Die junge Musikerin Lena, die später zusehends trinkt, wirkt zunächst ausgesprochen sympathisch. Mit ihrem Temperament und ihrem lockeren Auftritt als Rap-Sängerin sorgt sie für Stimmung und gute Laune. Doch spätestens, als sie, von All mit Alcopops abgefüllt, anfängt zu lallen und sich nicht mehr auf den Beinen halten kann, wird es peinlich. Die Sympathie des jungen Publikums schmolz wie Eis in der Sonne dahin.
Die junge Musikerin Lena, die später zusehends trinkt, wirkt zunächst ausgesprochen sympathisch. Mit ihrem Temperament und ihrem lockeren Auftritt als Rap-Sängerin sorgt sie für Stimmung und gute Laune. Doch spätestens, als sie, von All mit Alcopops abgefüllt, anfängt zu lallen und sich nicht mehr auf den Beinen halten kann, wird es peinlich. Die Sympathie des jungen Publikums schmolz wie Eis in der Sonne dahin.
Die junge Musikerin Lena, die später zusehends trinkt, wirkt zunächst ausgesprochen sympathisch. Mit ihrem Temperament und ihrem lockeren Auftritt als Rap-Sängerin sorgt sie für Stimmung und gute Laune. Doch spätestens, als sie, von All mit Alcopops abgefüllt, anfängt zu lallen und sich nicht mehr auf den Beinen halten kann, wird es peinlich. Die Sympathie des jungen Publikums schmolz wie Eis in der Sonne dahin.
Die junge Musikerin Lena, die später zusehends trinkt, wirkt zunächst ausgesprochen sympathisch. Mit ihrem Temperament und ihrem lockeren Auftritt als Rap-Sängerin sorgt sie für Stimmung und gute Laune. Doch spätestens, als sie, von All mit Alcopops abgefüllt, anfängt zu lallen und sich nicht mehr auf den Beinen halten kann, wird es peinlich. Die Sympathie des jungen Publikums schmolz wie Eis in der Sonne dahin.
Die junge Musikerin Lena, die später zusehends trinkt, wirkt zunächst ausgesprochen sympathisch. Mit ihrem Temperament und ihrem lockeren Auftritt als Rap-Sängerin sorgt sie für Stimmung und gute Laune. Doch spätestens, als sie, von All mit Alcopops abgefüllt, anfängt zu lallen und sich nicht mehr auf den Beinen halten kann, wird es peinlich. Die Sympathie des jungen Publikums schmolz wie Eis in der Sonne dahin.

Die junge Musikerin Lena, die später zusehends trinkt, wirkt zunächst ausgesprochen sympathisch. Mit ihrem Temperament und ihrem lockeren Auftritt als Rap-Sängerin sorgt sie für Stimmung und gute Laune. Doch spätestens, als sie, von All mit Alcopops abgefüllt, anfängt zu lallen und sich nicht mehr auf den Beinen halten kann, wird es peinlich. Die Sympathie des jungen Publikums schmolz wie Eis in der Sonne dahin.

Das am Donnerstag in der Schulaula des Gymnasiums Veitshöchheim auf Vermittlung des Kreisjugendamts Würzburg vom Theater Witten aufgeführte Stück "Alkohölle" von Beate Albrecht schockierte und berührte so 130 Neuntklässler des Gymnasiums und der Mittelschule auf emotionale und bedrückende Art und Weise. Es führte eindrucksvoll vor Augen, wie Alcopops das Leben der jungen Lena verwüstet, exzellent gespielt von der Schauspielerin Fritzi Eichhorn, bekannt 1992-2009 aus diversen Kino, Film und Fernseharbeiten, u.a. “Charlie & Louise - das doppelte Lottchen“, „Alle meine Töchter“, „Soko Leipzig“.

Seit der Premiere 2005 fanden bereits mehr als 600 Auftritte statt. Nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit viel Witz, fetzigen Dialogen und anschaulichen Charakteren wurde den offensichtlich in Fragen des Alkoholmissbrauchs zum Großteil noch recht unbedarften Neuntklässlern (auf die Frage, wer schon Erfahrungen mit Alcopops hat, herrschte weitgehend Fehlanzeige) vor Augen geführt, wie bedeutsam das Thema Alkoholmissbrauch für die Gesellschaft ist und wie auch die Familienangehörigen versuchen müssen, dieses Problem gemeinsam zu bewältigen.

Link auf Facebook-Fotoalbum

Peter Peiseler als ErnstPeter Peiseler als Ernst

Peter Peiseler als Ernst

Nachdenklich stimmte so die die Besucher insbesondere auch die Lebensgeschichte des Schauspielers Peter Peiseler, der den Ernst verkörperte, der vor 15 Jahren mit 3,5 Promille im Blut gegen einen Baum gefahren war, während seine Schwester Maxi (Jessi Jahning) schwerverletzt überlebte. Peiseler bekannte zu Beginn, selbst alkoholkrank zu sein. Seit 28 Jahren habe er keinen Tropfen mehr angerührt. Er erzählte, wie er süchtig wurde und welchen Stellenwert der Fusel als Tröster und Mutmacher für ihn hatte und wie schwer es war, aus diesem Teufelskreis wieder heraus zu kommen. Dass der Alkohol in seinem Leben die Regie übernehmen konnte, bereut er auch in der Rolle des Ernst nachträglich zutiefst.

Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler
Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler
Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler
Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler
Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler
Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler
Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler
Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler
Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler

So spielte das Stück auf zwei Ebenen: Wenn es im weiß gestalteten Bühnenraum dunkler wurde, war Ernst mit All (Tobias Vorberg), seinem alten Saufkumpan, an der Reihe. Die Beiden sind sehr verschieden. All ist ein Lebemann, immer gut drauf mit jeder Menge Trinksprüche auf Lager. Gerne nimmt er einen kräftigen Schluck aus der Pulle. Mit seiner neuesten Kreation, einem Alcopop, will er das große Geschäft machen. Er will die Menschen zum Griff zur Flasche verführen, sie gefügig machen und Macht über sie erlangen. Mit Ernst schließt All eine Wette ab, dass es ihm gelingt, Lena mit drei Alcopops und einer Flasche Wodka von den Beinen zu bringen und alkoholsüchtig zu machen.

Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler
Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler
Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler
Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler
Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler
Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler
Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler
Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler
Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler
Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler

So stehen auf der anderen Seite im Tageslicht die Jugendliche Lena und ihre Tante Maxi. Lena macht ein Praktikum in der Werbeagentur ihrer Tante. Es ist Montag, der Tag, den Lena nur mit den drei K's übersteht: Keep cool, Kaffee und Kippen. Das durchzechte Wochenende hat Spuren hinterlassen. Der Kater macht ihr zu schaffen - und auch die Alltagssorgen sind wieder da, die sich mit Hochprozentigem partout nicht bewältigen lassen wollen. Sie ist nämlich auf dem besten Weg in die Alkoholhölle, ohne es wahrhaben zu wollen. Sie ist ein bisschen flippig, hört gern Mainstream-Rock-Pop und ist auch sonst eine ganz normale junge Frau mit viel kreativem Potenzial. Songtexte und knackige Werbeslogans sprudeln regelrecht aus ihr heraus.

Ihre Vergesslichkeit aufgrund ihrer Alkoholexzesse ist jedoch ihrer Tante ein Dorn im Auge. Es kommt laufend zum Streit.
Maxi organisiert nämlich ihr Unternehmen zielstrebig und mit sicherer Hand. So erfolgreich wie ihr verstorbener alkoholkranker Bruder Ernst ist sie jedoch nicht, denn sie will nicht mit Auftraggebern wie All aus der einschlägigen Getränkeindustrie zusammenarbeiten.

Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler
Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler
Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler
Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler
Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler

Denn All setzt alles daran, seine Wette zu gewinnen. So überredet er Lena, seinen neuen Alkopop für 8.000 Euro zu bewerben, ein Geld das ihre in Geldschwierigkeiten sich befindliche Tante dringend gebrauchen könnte.

Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler

Für All ist es ein Leichtes, Lena mit den Alcopops abzufüllen, da diese aufgrund des Zuckers so lecker schmecken und ihr dabei auch noch die besten Werbe-Slogans einfallen wie "Alles Gacke, alles Mist, wenn du nicht betrunken bist" oder "Trinken hilft gegen Kummer und Schmerz".

Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler
Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler
Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler
Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler
Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler
Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler
Gymnasium Veitshöchheim: Aufführung "Alkohölle" des Theaters Witten beeindruckte 130 Neuntklässler

Am Ende hat Maxi die Sauf-Eskapaden ihrer Nichte satt und wirft Lena raus, nachdem sie ihr zuvor noch im Detail die Todesfahrt ihres Vaters mit 3,5 Promille im Blut eröffnet hatte. Ob diese Lena zutiefst schockierende Nachricht jedoch sie dazu bringt, sich zu läutern und sich nicht mehr laufend zu besaufen, blieb am Ende offen. Bei der Nachfrage der Schauspieler waren die Schüler geteilter Meinung.

Das Schicksal Lenas vor Augen, appellierte Maxi an die Neuntklässler: "Einmal probieren ist normal. Aber passt auf, achtet auf Euch und habt einen guten Umgang mit Alkohol."

Kommentiere diesen Post