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Estenfelder High-Tech-Unternehmen ERT fördert medienpädagogische Arbeit des Veitshöchheimer AWO-Hortes an der Eichendorffschule

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Foto von der Schenkung der Laptops und Drucker mit einigen Hortkindern und v.l. Heilpädagogin Verena Ullrich, Erzieherin Amelie Schlesinger, Carina Stark (ERT), Sozialpädagogin und Hortleiterin Verena Schmidt, Erzieher Stefan Rebert und Christian Bach (ERT)

Foto von der Schenkung der Laptops und Drucker mit einigen Hortkindern und v.l. Heilpädagogin Verena Ullrich, Erzieherin Amelie Schlesinger, Carina Stark (ERT), Sozialpädagogin und Hortleiterin Verena Schmidt, Erzieher Stefan Rebert und Christian Bach (ERT)

Groß war heute Nachmittag die Freude im AWO-Hort an der Eichendorffschule, als Logistik-Projektmanagerin Carina Stark und Service-Techniker Christian Bach von der Firma ERT fünf ausrangierte Laptops mit je einem dazugehörigen Drucker als Schenkung kurz vor Weihnachten vorbeibrachten.

Das in Estenfeld ansässige High-Tech-Unternehmen ERT (eResearch Technology GmbH) entwickelt, produziert und liefert mit seinen rund 1200 Mitarbeitern und Niederlassungen in den USA und Großbritannien effiziente Lösungen zur globalen zentralisierten Erfassung, Auswertung und Verteilung von gesundheitlichen und klinischen Daten mit den Schwerpunkten EKG, Lungenfunktion und elektronischer Patiententagebücher für führende Pharma-, Biotechnologie- und Medizintechnik-Unternehmen in der ganzen Welt.

Wie die ERT-Mitarbeiter bei der Übergabe sagten, möchte ihre Firma nicht nur die Gesundheit der Menschen verbessern, sondern auch zum Wohl der Gemeinden im Umkreis beitragen. So habe ihre Firma das Programm "ERT Outreach" ins Leben gerufen, um sich sozial zu engagieren und sich für vernünftige gemeinnützige Projekte und Umweltverfahren einzusetzen.

Die in der Firma nicht mehr benötigten, etwa drei bis vier Jahre alten Geräte mit einem Neuwert von rund 3.000 Euro seinen zwar abgeschrieben, aber noch voll gebrauchsfähig, die Laptops mit Windows 7 und Open Office ausgestattet und auch W-Lanfähig.

Sie sind so laut Hortleiterin Verena Schmidt bestens für die medienpädagogische Arbeit mit den 110 Schulkindern geeignet, die ihren Hort während der Schulzeit in den Nachmittagsstunden und in den Ferien ganztags besuchen.

Die Hortleiterin will nun gezielte, pädagogisch aufbereitete und begleitete Angebote zur Förderung der Medienkompetenz machen, die allen Hortkindern zugänglich sind und von ihnen täglich von 16 bis 17 Uhr und auch in den Ferien genutzt werden können.

So könnten sich die Schüler beispielsweise durch das Erstellen eines Musikvideos, das Kreieren von eigenen Fotostories, Lightpainting oder Stopp-Motion-Filmen mit den unterschiedlichen Möglichkeiten und Ressourcen der verschiedenen medialen Geräte auseinandersetzen. Sie seien so aktiv eingebunden in den Entstehungsprozess eines medienpädagogischen Endproduktes vom Schneiden, Musikhinterlegen bis hin zum Archivieren.

Wichtig ist der Sozialpädagogin, die Kinder zu schulen, sich mit dem eigenen Medienkonsum auseinander zu setzen. Durch das Filtern von Mediennutzungsinteressen möchte sie ihnen einen kritisch-reflektierten Blick ermöglichen.
Schmidt: "Wir bieten den Kindern damit einen Orientierungsrahmen und geben eine pädagogische Bildungsantwort auf die Frage: Wie gehen eigentlich unsere Kinder mit den Einflüssen der Informations- und Kommunikationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts um und wie können wir sie in diesen Situationen angemessen und altersentsprechend unterstützen."

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