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10 Jahre Kikentai Dojo Veitshöchheim - Beeindruckende Tai Chi-, Karate- und Kobudo-Jubiläums-Show in der Dreifachturnhalle

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Weiche innere Kampfkunst (Tai-Chi) und harte Kampfkunst ohne Waffen (Karate) und mit Waffen (Kobudo) demonstrierte der KiKentai-Dojo Veitshöchheim e.V. des Vorsitzenden und Senseis Franz Scheiner in der Dreifachturnhalle zu seinem zehnjährigen Jubiläum in einer mehrstündigen Show
Weiche innere Kampfkunst (Tai-Chi) und harte Kampfkunst ohne Waffen (Karate) und mit Waffen (Kobudo) demonstrierte der KiKentai-Dojo Veitshöchheim e.V. des Vorsitzenden und Senseis Franz Scheiner in der Dreifachturnhalle zu seinem zehnjährigen Jubiläum in einer mehrstündigen Show
Weiche innere Kampfkunst (Tai-Chi) und harte Kampfkunst ohne Waffen (Karate) und mit Waffen (Kobudo) demonstrierte der KiKentai-Dojo Veitshöchheim e.V. des Vorsitzenden und Senseis Franz Scheiner in der Dreifachturnhalle zu seinem zehnjährigen Jubiläum in einer mehrstündigen Show

Weiche innere Kampfkunst (Tai-Chi) und harte Kampfkunst ohne Waffen (Karate) und mit Waffen (Kobudo) demonstrierte der KiKentai-Dojo Veitshöchheim e.V. des Vorsitzenden und Senseis Franz Scheiner in der Dreifachturnhalle zu seinem zehnjährigen Jubiläum in einer mehrstündigen Show

Über 50 aktive Mitglieder der beiden Kikentai-Abteilungen Karate und Tai-Chi und Scheiners Freunden von der TG Würzburg demonstrierten wie die einzelnen Elemente der fernöstlichen Kampf- und Bewegungskünste in deb Trainingsstunden verbunden werden, von der reinen Kampfkunst und Technik bis zu den gesundheitlichen Aspekten aus den Kampfkünsten wie Gleichgewicht und Atmung.

Shotokan-Karate und Tai Chi wurden vor gut 20 Jahren von TGV-Abteilungsleiterin Anka Gürz mit Franz Scheiner als Trainer nach Veitshöchheim gebracht. Aufgrund interner Differenzen mit dem Vorstand der TGV kam es im September 2005 zur Abspaltung und der jeweils fünfte Danträger in Karate und Kobudo gründete mit dem KiKenTai-Dojo Veitshöchheim e.V. einen eigenen Verein.

Der 61jährige Vorsitzende und Sensei in einer Person hatte seine Karatelaufbahn bereits 1973 bei der TG Würzburg begonnen, wo er bis heute noch aktiv ist. Anfang der 80er begann Scheiner unter dem achten Dan-Träger Hilmar Fuchs mit Kobudo-Waffen-Karate und ab 1990 mit Tai Chi. Unter dem Einfluss des neunten Dan-Trägers Roland Habersetzer in Straßburg wandte er sich vom modernen Sportkarate mit wettkampfrelevanten Techniken ab hin zu Karate als Kampfkunst mit dem Ziel, die Gesamtheit von Körper und Geist von jedem Trainierenden zu fördern.

Zum zehnjährigen Bestehen seines Dojos erschien es Franz Scheiner nun wichtig, ein Resumee zu ziehen, was denn so an Entwicklung stattgefunden hat. Scheiner: "Nach der Trennung vom früheren Verein und der Neugründung gingen wir unseren Weg konsequent weiter und konzentrierten uns auf die Ziele unserer Senseis Habersetzer und Fuchs, von denen wir auch heute, angepasst an unsere Zeit, immer noch lernen."

10 Jahre Kikentai Dojo Veitshöchheim - Beeindruckende Tai Chi-, Karate- und Kobudo-Jubiläums-Show in der Dreifachturnhalle
10 Jahre Kikentai Dojo Veitshöchheim - Beeindruckende Tai Chi-, Karate- und Kobudo-Jubiläums-Show in der Dreifachturnhalle

Bürgermeister Jürgen Götz eröffnete als Schirmherr die zehnjährige Geburtstagsfeier. Er habe sehr gerne die Schirmherrschaft übernommen, um gerade auch jüngere Vereine zu unterstützen. Er habe eigentlich damit gerechnet, dass im Verein nur jüngere Leute sportlich aktiv sind. So habe es ihn überrascht und er finde es ganz toll, dass in der Tai Chi-Abteilung das Durchschnittsalter bei Ü 60 liege und das älteste Mitglied 82 Jahre alt ist. Vor allem die fließenden, den Gleichgewichtssinn und die Atmung stärkenden Bewegungen seien für das Alter förderlich. In der Abteilung Karate liege das Durchschnittsalter der Aktiven bei Ü 30. So biete der Verein für alle Altersgruppen einen gesundheitsfördernden Sport. Der Bürgermeister nannte es einen Glücksfall, dass mit Franz Scheiner ein sehr erfahrener Mann den Verein führt. Er wünschte dem Verein für seine Zukunft alles Gute.

10 Jahre Kikentai Dojo Veitshöchheim - Beeindruckende Tai Chi-, Karate- und Kobudo-Jubiläums-Show in der Dreifachturnhalle

Die Gruppe Kazaguruma, eine Trommlergruppe aus Güntersleben, die sich dem Taiko verschrieben hat, haute zur Eröffnung der Jubiläumsfeier ordentlich auf die Pauke. Man konnte spüren welche Macht, Klänge auf den Geist der Menschen hat.

Taiko bedeutet so viel wie „großes Dröhnen“ oder „dicke Trommel“. Die Trommeln von Taikogruppen haben in Japan die Kämpfer in die Schlacht begleitet und ihre Entschlossenheit mit dem aufputschenden Rhythmus gesteigert. Zunächst als Form der spirituellen Vertiefung hat Taiko eine lange Tradition und wird heute in Japan auch bei Volksfesten dargeboten.

Die Günterslebener Gruppe besteht seit sechs Jahren, trommelt auf teils selbst hergestellten Instrumenten und wartet mit beeindruckenden Eigenkompositionen auf. Bei ihrer Vorführung konnte man sich gut ein Bild davon machen, wie der Rhythmus einer Trommel die eigene Stimmungslage beeinflussen kann.

Die Taiko-Trommler der Gruppe "Kazaguruma" beendete schließlich die Show mit einem wahren Donnertrommeln.

Fotos von der Tai Chi-Vorführung
Fotos von der Tai Chi-Vorführung
Fotos von der Tai Chi-Vorführung
Fotos von der Tai Chi-Vorführung
Fotos von der Tai Chi-Vorführung
Fotos von der Tai Chi-Vorführung
Fotos von der Tai Chi-Vorführung
Fotos von der Tai Chi-Vorführung
Fotos von der Tai Chi-Vorführung
Fotos von der Tai Chi-Vorführung
Fotos von der Tai Chi-Vorführung
Fotos von der Tai Chi-Vorführung
Fotos von der Tai Chi-Vorführung

Fotos von der Tai Chi-Vorführung

Die Tai Chi-Ateilung demonstrierte zunächst das Dehnen als einen sehr wichtigen Aspekt in den Kampfkünsten. Scheiner: "Die Sehnen und Bänder sind bedeutend anfälliger für Verletzungen als die Muskeln, zudem sind sie die Überträger der Energie."

Die Schildkröte ist ein Symboltier für langes Leben. Ihre Art sich zu bewegen ist schon allein eine Verbindung zu TaiChi. Die Übung mit dem Schulter hochziehen (in den Panzer ziehen) und das danach folgende Entspannen löst Verspannungen im Nacken und "macht den Kopf frei"

Aus der Form „Erde“ führte die Gruppe dann nacheinander im Stil von TaiChi, Karate und Kobudo die Verbindung einzelner Bewegungen aus. Der Vergleich zu Karate, Kobudo und dem Schwert ließ erkennen, daß die Bewegungen eigentlich fast identisch sind, nur durch die verschiedenen Waffen und deren Handhabung immer etwas anders ankommen.

Diese Vorführung offenbarte das Elementare des Tai Chi, dass alles auf der Erde beginnt und die Energie daraus schöpft. Die Grundtechnik "Pferdemähne teilen" zeigte, wie die Form auch für eine Selbstverteidigung verwendet werden kann.

Der mittlere Teil der TaiChi Form "Mensch" wurde eingeleitet durch die Qigong Form "Hirsch". Er steht mit den Füßen auf der Erde und bildet mit seiner aufragenden Gestalt die Verbindung zum dritten Teil "Himmel". Der Teil war nun schon etwas länger und die Bewegungen durch die Einbeziehung der Fußstöße, auch komplexer.

Nach der Pause demonstrierte Scheiner mit einer Fächerform, die sehr viel zu einer guten Koordination beiträgt und doch relativ schwierig ist. Um zu zeigen, dass es auch hier einen kampfbezogenen Kontext gibt, zeigte er die Anwendung des Fächers, der übrigens auch von den Samurai benutzt wurde, gegen das lange Schwert. Parallel dazu erfolgten die Katas aus dem SMR, die das kurze Schwert anstatt des Fächers benutzen.

Mit dem Schwert TaiChi wollte Sensei Scheiner die Verbindung von China und Japan unterstreichen. Hier wurden die harten Bewegungen des Samurai-Schwertes mit den weichen runden Bewegungen des TaiChi Schwertes verglichen und ihre Anwendung mit dem Partner gezeigt.

Der Abschluß der TaiChi Form war der dritte Teil "Himmel", der längste Teil der ganzen Form, der mit der Qigong Figur "Vogel" eingeleitet wurde. Dieser Teil offenbarte die spirituelle Entwicklung des Menschen über die "Erde", den "Mensch" zum "Himmel" als Zeichen der unendlichen Weite des Geistes. Laut Scheiner ist nicht mehr ganz so schwierig wie der "Mensch" aber dafür eindringlicher. Mit dem "Händeschieben" wurde noch einmal demonstriert, wie nützlich eine weiche Art sich zu bewegen, für die Selbstverteidigung sein kann

Fotos von der Karate-Vorführung
Fotos von der Karate-Vorführung
Fotos von der Karate-Vorführung
Fotos von der Karate-Vorführung
Fotos von der Karate-Vorführung
Fotos von der Karate-Vorführung
Fotos von der Karate-Vorführung
Fotos von der Karate-Vorführung
Fotos von der Karate-Vorführung
Fotos von der Karate-Vorführung

Fotos von der Karate-Vorführung

Die Karatekas führten zunächst die Kata Heian Sandan nach der Grundschule ohne Partner, mit Partner und dann die Anwendung einer Sequenz aus der Form mit unterschiedlichem Ausgang und verschiedenen Distanzen bis hin zum Wurf zu Shindo Muso Ryu (4 SMR), das ist der Name der Stilrichtung, die Scheiner im Jodo, dem Stock und dem Schwert bei seinem Lehrer Matthias Wenderoth betreibt. SMR sei ein weiteres Puzzleteil in seiner Art Karate zu praktizieren.

Für ihn sei es wichtig, welche Gedanken hinter den einzelnen Formen stecken und wie man das auf Karate übertragen kann.

Nach der Pause stand dann fortgeschrittenes Karate auf dem Programm.

Es begann mit der alten Vorläuferform der Empi nämlich WANSHU, dann die EMPI selbst und dann die TEKKI Shodan. Die alte Kata ist sehr kurz und prägnant. Für die Optik wurden dann von einigen alten Meistern mehr Techniken hinzugefügt um sie gefälliger zu machen. Die Effektivität der Kata wurde dadurch geschwächt. Das war nach Scheiners Worten eine pädagogische Maßnahme um Karate in den Schulen Japans und Okinawas zu etablieren. Man habe die gefährlichen Dinge eliminiert und sie nur noch speziellen Schülern weitergegeben.

Diese Formen wurden dann auch nach dem zweiten Weltkrieg an die Soldaten der Siegermächte weitergegeben ohne über die Hintergründe der einzelnen Formen zu informieren. So begann dann auch die Verbreitung von Shotokan in der Welt. Sein Lehrer Sensei Habersetzer sei einer der ersten gewesen, die nach Japan fuhren, um dort direkt nach dem Ursprung der Kampfkünste zu forschen.

In Anlehnung an die Schwertkatas mit Partner habe er die von ihm entwickelte Kumite-Kata in seinem Verband CRB (Centre Recherche Budo) etabliert. Davon wurden in der Vorführung die Kumite Kata 3 gezeigt.

Das Wissen um das Schwert macht laut Scheiner die Schärfe in seinem Karate aus. Hier wurden die alten Waffen Okinawas wie Samurai-Schwert, Kurzschwert Kenjutsu, Langstock Kurz-Stock Hanbo, Sichel und Fächer mit den Formen des SMR vorgeführt.
Das Wissen um das Schwert macht laut Scheiner die Schärfe in seinem Karate aus. Hier wurden die alten Waffen Okinawas wie Samurai-Schwert, Kurzschwert Kenjutsu, Langstock Kurz-Stock Hanbo, Sichel und Fächer mit den Formen des SMR vorgeführt.
Das Wissen um das Schwert macht laut Scheiner die Schärfe in seinem Karate aus. Hier wurden die alten Waffen Okinawas wie Samurai-Schwert, Kurzschwert Kenjutsu, Langstock Kurz-Stock Hanbo, Sichel und Fächer mit den Formen des SMR vorgeführt.
Das Wissen um das Schwert macht laut Scheiner die Schärfe in seinem Karate aus. Hier wurden die alten Waffen Okinawas wie Samurai-Schwert, Kurzschwert Kenjutsu, Langstock Kurz-Stock Hanbo, Sichel und Fächer mit den Formen des SMR vorgeführt.
Das Wissen um das Schwert macht laut Scheiner die Schärfe in seinem Karate aus. Hier wurden die alten Waffen Okinawas wie Samurai-Schwert, Kurzschwert Kenjutsu, Langstock Kurz-Stock Hanbo, Sichel und Fächer mit den Formen des SMR vorgeführt.
Das Wissen um das Schwert macht laut Scheiner die Schärfe in seinem Karate aus. Hier wurden die alten Waffen Okinawas wie Samurai-Schwert, Kurzschwert Kenjutsu, Langstock Kurz-Stock Hanbo, Sichel und Fächer mit den Formen des SMR vorgeführt.
Das Wissen um das Schwert macht laut Scheiner die Schärfe in seinem Karate aus. Hier wurden die alten Waffen Okinawas wie Samurai-Schwert, Kurzschwert Kenjutsu, Langstock Kurz-Stock Hanbo, Sichel und Fächer mit den Formen des SMR vorgeführt.
Das Wissen um das Schwert macht laut Scheiner die Schärfe in seinem Karate aus. Hier wurden die alten Waffen Okinawas wie Samurai-Schwert, Kurzschwert Kenjutsu, Langstock Kurz-Stock Hanbo, Sichel und Fächer mit den Formen des SMR vorgeführt.
Das Wissen um das Schwert macht laut Scheiner die Schärfe in seinem Karate aus. Hier wurden die alten Waffen Okinawas wie Samurai-Schwert, Kurzschwert Kenjutsu, Langstock Kurz-Stock Hanbo, Sichel und Fächer mit den Formen des SMR vorgeführt.

Das Wissen um das Schwert macht laut Scheiner die Schärfe in seinem Karate aus. Hier wurden die alten Waffen Okinawas wie Samurai-Schwert, Kurzschwert Kenjutsu, Langstock Kurz-Stock Hanbo, Sichel und Fächer mit den Formen des SMR vorgeführt.

An einer Haltestelle lesen Sabine und Theresa Zeitung. Plötzlich werden sie von Hans und Dietmar angegriffen. Die beiden jungen Damen zeigten, dass Selbstverteidigung auch mit einer Zeitung möglich ist (aus Tanbo Omote).
An einer Haltestelle lesen Sabine und Theresa Zeitung. Plötzlich werden sie von Hans und Dietmar angegriffen. Die beiden jungen Damen zeigten, dass Selbstverteidigung auch mit einer Zeitung möglich ist (aus Tanbo Omote).
An einer Haltestelle lesen Sabine und Theresa Zeitung. Plötzlich werden sie von Hans und Dietmar angegriffen. Die beiden jungen Damen zeigten, dass Selbstverteidigung auch mit einer Zeitung möglich ist (aus Tanbo Omote).

An einer Haltestelle lesen Sabine und Theresa Zeitung. Plötzlich werden sie von Hans und Dietmar angegriffen. Die beiden jungen Damen zeigten, dass Selbstverteidigung auch mit einer Zeitung möglich ist (aus Tanbo Omote).

Resümee von Franz Scheiner: "Das Wichtigste für uns war an diesem Abend die Demonstration an sich und nicht die Demonstration von Geselligkeit, die bei uns sowieso vorhanden ist."

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