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Gadheimer Thomas Kauppert neuer Feldgeschworener

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Nach der Vereidigung wünscht Bürgermeister Jürgen Götz in Anwesenheit von Bürgeramtsleiter Klaus Krautschneider und Obmann Urban Kauppert dem 42jährigen Thomas Kauppert alles Gute für seine verantwortungsvolle Aufgabe als Nachfolger des Gadheimer Feldgeschworenen Edmund Kilian. Nach der Vereidigung wünscht Bürgermeister Jürgen Götz in Anwesenheit von Bürgeramtsleiter Klaus Krautschneider und Obmann Urban Kauppert dem 42jährigen Thomas Kauppert alles Gute für seine verantwortungsvolle Aufgabe als Nachfolger des Gadheimer Feldgeschworenen Edmund Kilian.

Nach der Vereidigung wünscht Bürgermeister Jürgen Götz in Anwesenheit von Bürgeramtsleiter Klaus Krautschneider und Obmann Urban Kauppert dem 42jährigen Thomas Kauppert alles Gute für seine verantwortungsvolle Aufgabe als Nachfolger des Gadheimer Feldgeschworenen Edmund Kilian.

Zum 39. Male jährt sich heuer der Tag, dass der Weiler Gadheim im Rahmen der Gebietsreform von Oberdürrbach zu Veitshöchheim kam. Seitdem gibt es in Veitshöchheim zwei Gemarkungen und damit auch zwei Feldgeschworenengemeinschaften.

Da die von den Veitshöchheimer Feldgeschworenen zu betreuende Fläche mit 902 Hektar mehr als fünf Mal so groß wie die 170 Hektar gróße Gemarkungsfläche von Gadheim ist, gibt es im Hauptort auch die obligatorische Anzahl von sieben Feldgeschworenen (Obmann Werner Röhm), im Ortsteil Gadheim dagegen aufgrund der geringen Größe nur vier.

Neben Obmann Urban Kauppert sind dies Josef Dürr und Johannes Römert nun neu der Sohn des Obmanns Thomas Kauppert, der von Beruf Kfz-Meister ist. Thomas Kauppert wurde von den Gadheimern als Nachfolger des 89jährigen Edmund Kilian gewählt, der im Mai dieses Jahres nach 40jähriger Tätigkeit seinen Rücktritt erklärt hatte. Diese Wahl nahm der Gemeinderat in seiner Sitzung in der letzten Woche ohne Einwendungen zur Kenntnis, so dass nun im Amtszimmer des Bürgermeisters die Vereidigung über die Bühne gehen konnte.

So sind nun die Gadheimer rechtzeitig zu ihrem nächsten Grenzgang am 13./14. Oktober 2015 wieder vollständig. Für den neuen Feldgeschworenen zugleich die Feuertaufe und eine gute Gelegenheit sich mit den Aufgaben der Feldgeschworenen vertraut zu machen.

Bedeutung der Feldgeschworenen

Die 1583 von Fürstbischof Julius Echter eingesetzten „Feldschieder“ üben in der kommunalen Selbstverwaltung das älteste Ehrenamt aus. Berufen worden seien damals in dieses Amt nur im Ort geborene oder mindestens zehn Jahre sesshafte , ruhige, gelassene und gesetzte Männer. Auch heutzutage zeichnen sich die Feldgeschworenen durch Gewissenhaftigkeit aus, sind dem Natur- und Landschaftsschutz verbunden und genießen das Vertrauen der Bürgerschaft.

Sie haben aufgrund ihrer großen Ortskenntnis eine Mittlerfunktion zwischen den Vermessungsbehörden und den Grundstückseigentümern und sind trotz satellitengesteuerter Vermessung und computergesteuerter Berechnung unverzichtbar.

Sie entlasten vielmehr die Vermessungsämter, denn die Feldgeschworenen sind unter anderem berechtigt, leichtere Abmarkungen selbst vornehmen.

Traditionell von sich aus führen die Feldgeschworenen die Grenzgänge im Frühjahr und im Spätherbst durch, bei der sie auf den Feld- und Weldwegen die Grenzzeichen überprüfen. Oft nehmen sie beim Gemarkungsgrenzgang entlang der aus der Echterzeit stammenden großen historischen Grenzsteine auch Schulklassen mit.

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