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Bürgervorwurf: Veitshöchheim schmückt sich lieber mit Fastnachtsgeschichte statt mit Flüchtlingsunterkunft

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Wohl aufgrund des Berichtes hier auf Veitshöchheim News "Haus der Fastnacht in Veitshöchheim erstrahlt neu mit allseits bekannten Gesichtern - Eine neue touristische Attraktion" vom 4.9.2015 findet es ein/e Leser/in (B.F.) unglaublich, dass eine Gemeinde mit 10.000 Einw. keine Flüchtlingsunterkunft hat und sich lieber mit Fastnachtgeschichte schmückt.

Stellungnahme zu dieser Kritik:

Auf dem Blog Veitshöchheim News wurde am 14. Juli folgendes veröffentlicht - Link (stand ausführlich auch in der Mainpost):

Bürgervorwurf: Veitshöchheim schmückt sich lieber mit Fastnachtsgeschichte statt mit Flüchtlingsunterkunft

„Bei der Delegiertenversammlung dankte Bürgermeister Jürgen Götz der TGV-Führung, dass sie am 6. Juli 2015 entschieden hat, dem Wunsch der Gemeinde Veitshöchheim und des Landkreises Würzburg zu entsprechen, die Tennishalle in einen Notfallplan des Landkreises Würzburg aufzunehmen.
Falls sich der kurzfristige Bedarf zeigen sollte, soll die Doppeltennishalle als Notunterkunft für bis zu 100 Flüchtlinge für fünf bis sechs Wochen im Zeitraum von Mitte Juli bis Mitte November 2015 dienen. ln diesem Fall müsste die TGV die Hallenschlüssel an den Landkreis übergeben, das Bayerische Rote Kreuz müsste innerhalb 24 Stunden die Halle zur einer Notunterkunft ausstatten und für die ersten drei Tage für Verpflegung sorgen. Der Landkreis würde rund um die Uhr eine Security einsetzen, für Catering und Verpflegungszelte sowie für weitere Betreuung sorgen.
Ab dem 16. November würden Erntehelferunterkünfte zur Verfügung stehen, die besser geeignet sind. Für eine erneute Inanspruchnahme der TGV wäre eine weitere Beschlussfassung erforderlich. “

Eine Nachfrage bei der Geschäftsleitung der Gemeinde ergab:

Bislang musste der Landkreis von dem Veitshöchheimer Angebot keinen Gebrauch machen.

Die Tennishalle stehe nach wie vor grundsätzlich als Notunterkunft zur Verfügung. Ob noch in diesem Jahr, d.h. zwischen September und maximal Mitte November ist der Geschäftsleitung der Gemeinde aber nicht bekannt (danach würden die Saisonunterkünfte u.a. in Unterpleichfeld zur Verfügung stehen).

Ergänzung:

Im übrigen trifft es nicht zu, dass es in Veitshöchheim keine Flüchtlingsunterkunft gibt. Vielmehr gibt es in Veitshöchheim bereits seit zwei Jahren eine dezentrale Unterkunft für 20 Asylsuchende. Auch dies konnte man hier auf dem Blog am 13.9.2013 in der Kategorie Soziales nachlesen (Link).

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