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Bürgermeister verlieh Preise beim Veitshöchheimer Stadtradeln - 141 Radler legten in 21 Teams 34.785 Kilometer zurück -

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Bild von der Preisverleihung des Veitshöchheimer Stadtradelns 2015 am dm-Markt

Bild von der Preisverleihung des Veitshöchheimer Stadtradelns 2015 am dm-Markt

Bürgermeister verlieh Preise beim Veitshöchheimer Stadtradeln - 141 Radler legten in 21 Teams 34.785 Kilometer zurück -

Hocherfreut über die erzielten Ergebnisse zeigte sich Bürgermeister Jürgen Götz, als er heute am dm-Markt die Preise für die dritte Teilnahme Veitshöchheims am bundesweiten Wettbewerb Stadtradeln verlieh. Im Vergleich zu den zurückliegenden beiden Jahren haben nämlich die Teilnehmer nochmals einen „Gang hochgeschalten“. Der gemeindliche Klimaschutzmanager Jan Speth (links im Bild), der das Stadtradeln organisierte, konnte vermelden, das 141 RadlerInnen, davon 5 Mitglieder des Kommunalparlaments, im Zeitraum vom 22. Juni bis 12. Juli 2015 insgesamt 34.785 km mit dem Fahrrad zurücklegten und dabei 5.009,1 Kilogramm CO2 vermieden (Berechnung basiert auf 144g CO2 / Personen-Kilometer). Gegenüber 2014 waren dies über 14.500 Kilometer mehr.

Veitshöchheim belegte dabei bundesweit bei den Radkilometern pro Einwohner Platz 56 von etwa 330 Teilnehmern, bayernweit Platz 40 von 151 Teilnehmern und unterfrankenweit Platz zwei hinter Höchberg und vor Würzburg, Schweinfurt, Aschaffenburg.

Der Bürgermeister bedankte sich ganz herzlich bei allen Radlern und kündigte bereits fürs nächste Jahr wieder die Teilnahme an, um dann Höchberg Platz 1 im Bezirk streitig zu machen.

Bürgermeister verlieh Preise beim Veitshöchheimer Stadtradeln - 141 Radler legten in 21 Teams 34.785 Kilometer zurück -
Bürgermeister verlieh Preise beim Veitshöchheimer Stadtradeln - 141 Radler legten in 21 Teams 34.785 Kilometer zurück -

Bei der Siegerehrung belohnte der Bürgermeister die drei besten Teams mit Preisen für ihre Radelleistung, für den vierten Platz gab es Trostpreise.

Siegerteams:

1.. Platz: Grüne | 10 Radler | 4404,6 Kilometer | 634,3 kg CO²

2. Platz: Danziger Straße | 11 Radler | 4301,8 Kilometer | 619,5 kg CO²

3. Platz: TGV | 17 Radler | 5034,0 Kilometer | 725 kg CO²

4. Platz (Trostpreise): Feuerwehr | 9 Radler | 2.652,5 km | 382 kg CO²

Aktivster Radler: Amadeus Braunewell vom Team „Grüne“ mit 1.384 km | 199,30 kg CO²

Noch erwähnenswert: TGV mit teilnehmerstärkstem Team (17 Radler/innen)

Gemeinde Veitshöchheim war als „Radhausdrubbe“ wieder vertreten und beteiligte sich parallel an der AOK/ADFC-Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“.

Wer es nicht aufs Treppchen schafft, musste möglicherweise nicht mit leeren Händen nach Hause gehen. Im Rahmen einer Verlosung gab es weitere tolle Gewinne.

Sponsoren: Dank geht an Allianz Dirk Herbert – Generalvertretung Veitshöchheim, Architekten Keß und König, dando-art Lichttechnik, DB Mainfrankenbahn, dm drogerie-markt Veitshöchheim, Hotel am Main, Meegärtle und S&S Bikes.

Bürgermeister verlieh Preise beim Veitshöchheimer Stadtradeln - 141 Radler legten in 21 Teams 34.785 Kilometer zurück -
Bürgermeister verlieh Preise beim Veitshöchheimer Stadtradeln - 141 Radler legten in 21 Teams 34.785 Kilometer zurück -

Schülerwertung:

An der Schülerwertung beteiligten sich fünf Klassen, darunter erstmals auch eine Grundschulklasse.
Die radelaktivste Schulklasse war die 7c des Gymnasium Veitshöchheim. Sie gewann damit eine Klassenfahrt nach Schweinfurt vom Mobilitätspartner DB Main.

Aktivster Schüler-Radler: Lukas Baumeister mit 593,6 km | 85,48 kg CO²

Bürgermeister verlieh Preise beim Veitshöchheimer Stadtradeln - 141 Radler legten in 21 Teams 34.785 Kilometer zurück -

Unterstützung erhielt die Gemeinde Veitshöchheim durch Filialverantwortlichen Erik Albrecht (Bildmitte), denn der dm-Konzern sei ein sehr nachhaltig orientiertes Unternehmen.

Bürgermeister verlieh Preise beim Veitshöchheimer Stadtradeln - 141 Radler legten in 21 Teams 34.785 Kilometer zurück -

Würdigung durch Günther Thein, Umweltreferent des Gemeinderates und Agenda 21-Arbeitskreismitglied:

"Zum dritten Mal hat in diesem Jahr Veitshöchheim am Bundeswettbewerb Stadtradeln teilgenommen, mit über 34.000 km können wir mehr als zufrieden sein. Ich möchte mich hier beim Klimaschutzmanager, Herrn Speth bedanken, der diesen Wettbewerb hervorragend organisiert hat.
Zum dritten Mal fand der Wettbewerb statt und zum dritten Mal gewann das grüne Team den Wettbewerb. Dieser Erfolg ist für mich aber nicht so wichtig, entscheidend ist für mich, dass vom Stadtradeln ein Signal ausgeht, ein Signal, dass Fahrradfahren in Veitshöchheim möglich ist, ein Signal, dass es Spaß macht und ein Signal, dass es gesund ist.

In diesem Jahr erleben wir ein Klima, wie es bisher kaum vorkam, bei uns eine Hitze, andernorts Naturkatastrophen. Ich denke, dass inzwischen jeder Frau und jedem Mann klar sein müsste, dass wir uns mitten im Klimawandel befinden.
Eine Energiewende, weg von fossilen Energiequellen wird immer dringender, im Bereich erneuerbare Energien und im Bereich Energieeffizienz geschieht auch etwas, wenn auch zu wenig und zu langsam, im Bereich Verkehr geschieht aber noch sehr wenig.

Die Förderung des Fahrradverkehrs und damit eine bedeutende Verlagerung des Verkehrs vom Auto zum Fahrrad ist deshalb mehr als überfällig, dieser Wettbewerb soll dabei etwas helfen. Aber Fahrradfahren ist nicht nur Klimaschutz, sondern es entlastet zum Beispiel auch den Altort in Veitshöchheim.
Aus diesem Grund finde ich es gut, dass vier Gemeinderäte und eine Gemeinderätin an diesem Wettbewerb teilgenommen haben und dass Sie, Herr Bürgermeister, zur Preisverleihung gekommen sind. Nicht umsonst steht auf der Stadtradelseite: „Vorbildliche Kommunalpolitiker machen den Menschen Lust am Radfahren und zeigen Gesicht für eine ernstgemeinte Radförderung“.
In Veitshöchheim wurde ein Fahrradkonzept in Auftrag gegeben, die Agenda 21 hat dazu beträchtliche Vorarbeiten geleistet. Ich hoffe nun, dass diesem Gutachten mehr Erfolg vergönnt ist, als es dem bereits abgeschlossenen Teilkonzept vergönnt war, dieses hatte u.a. eine probeweise Schließung des Schönstraßen – Tunnels für den motorisierten Verkehr gefordert. Bekanntlich wurde dieses Konzept nahezu komplett abgelehnt. Der Mut, probeweise, den Tunnel zu schließen fehlte der Mehrheit des Gemeinderates.
Enttäuschend war für mich auch die Ablehnung des Antrages, für die Gemeindeverwaltung ein Pedelec für 1800 Euro anzuschaffen, hier hätte ich mir gewünscht, dass der Gemeinderat der Verwaltung ermöglicht hätte, ihrer Vorreiterrolle gerecht zu werden und einen eigenen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Viele Gemeinden stellen ihren Bediensteten für Ortstermine Fahrräder zur Verfügung, in Veitshöchheim wäre da, angesichts der Topografie, ein Pedelec (oder vielleicht auch mehrere) sicher angebracht. Und amortisieren würde sich ein Pedelec auch sehr schnell."

Feststellung des Bürgermeisters zum beauftragten Fahrradkonzept: Das Konzept sei noch gar nicht fertig und schon werde der erste Teil unten am Gernecksplatz umgesetzt. Hier werde ein Teil der Fahrbahn in Verlängerung der Bahnhofstraße zur Bahnbrücke als Fahrradspur markiert.

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