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Oberstufen-Theater des Gymnasiums Veitshöchheim begeisterte mit über vierstündigem Menü "Delikat/essen II" auf hoher See und im trauten Heim

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Oberstufen-Theater des Gymnasiums Veitshöchheim begeisterte mit über vierstündigem Menü "Delikat/essen II" auf hoher See und im trauten Heim

Grandiose Aufführung der bitterbösen Parabel ums Gegessenwerden "Auf hoher See" von Sławomir Mrożek und der mörderisch fidelen Komödie "Arsen und Spitzenhäubchen" von Joseph Kesselring, ergänzt durch den Sketch "Das Ei ist hart"

Link auf Facebook-Fotoalbum

Nach "Delikat essen I" im März dieses Jahres ließ nun die Theatergruppe der Oberstufe des Gymnasiums Veitshöchheim unter der Regie von Irmgard Ellinger in der Schulaula den zweiten Streich folgen.

Die etwa 400 Besucher der beiden Aufführungen waren trotz der Überlänge von vier Stunden dank der grandiosen schauspielerischen Leistungen nie gelangweilt und äußerten sich am Ende total verzückt mit Attributen wie "Spitze! Klasse! Allererste Sahne!".

Die Oberstufen-Theatergruppe besteht derzeit aus lauter spielwütigen Jungs, unterstützt von zwei Mädchen aus der Mittelstufe. Wie ihre Lehrerin Ellinger sagt, hatten sie eigentlich ihr "Soll" schon mit der Aufführung von "Delikat essen I" im März voll erfüllt.

Link auf "Delikatessen I"-Bericht hier in Veitshöchheim News

Doch eine immense Spielfreude und Lust treibe alle an. Ellinger: "Es ist der herrliche, für die Truppe ganz normale Theaterwahnsinn".

Und von Absurditäten und Wahnsinn gekennzeichnet sind auch viele der Rollen, in die die Laienschauspieler in den Proben seit Ostern zu schlüpfen hatten und die sie alle mit Bravour meisterten.

Und wieder zieht sich wie beim im März aufgeführten Teil I das Spiel um das Thema "Essen und Trinken" als roter Faden durch den Abend.

Komödie "Arsen und Spitzenhäubchen" von Joseph Kesselring

Einem Dutzend älteren einsamen Herren leisteten die Brewsterschwestern Abby und Martha ohne deren Wissen aus wohltätigen Motiven Sterbehilfe, sehr zum Entsetzen ihres Neffen Mortimer. Das  liebevoll gestaltete Bühnenbild mit dem Wohnzimmer der beiden Tanten versetzte das Publikum zurück in die 40er Jahre. Die Requisiten, darunter auch zwei Gemälde von Renate Jung an der Wand, vermittelten im Gegensatz zur makabren Handlung den Eindruck einer gemütlichen und friedlichen Atmosphäre. Dazu zählt auch eine Holztruhe, die unter dem Fenster im Wohnraum steht und als makabres Leichenversteck diente.

Einem Dutzend älteren einsamen Herren leisteten die Brewsterschwestern Abby und Martha ohne deren Wissen aus wohltätigen Motiven Sterbehilfe, sehr zum Entsetzen ihres Neffen Mortimer. Das liebevoll gestaltete Bühnenbild mit dem Wohnzimmer der beiden Tanten versetzte das Publikum zurück in die 40er Jahre. Die Requisiten, darunter auch zwei Gemälde von Renate Jung an der Wand, vermittelten im Gegensatz zur makabren Handlung den Eindruck einer gemütlichen und friedlichen Atmosphäre. Dazu zählt auch eine Holztruhe, die unter dem Fenster im Wohnraum steht und als makabres Leichenversteck diente.

In der 1939 entstandenen mörderisch-fidelen Komödie verschwimmen die Grenzen zwischen Normalität und Wahnsinn. Das Evergreen des schwarzen Humors ist eines der erfolgreichsten Theaterstücke, das jemals auf den Bühnen des Broadways gespielt wurde. Nach über 1.400 Aufführungen auf den New Yorker Theaterbühnen setzte „Arsen und Spitzenhäubchen“ im September 1944 seinen Siegeszug im Kino fort mit einem überragenden Gary Grant in der Hauptrolle.

Mangels des weiblichen Geschlechts verkörperten notgedrungen Richard Baudach (re.) und Timo Issing (li.) die zwei scheinbar harmlos-liebenswürdigen alten Damen. Vor allem Richard in der Rolle der Abby war eine Augenweide, der als alte Dame förmlich aufblühte und mit unnachahmlicher Mimik, Gestik, Sprache und Bewegung laufend für Gelächter bei den Zuschauern  sorgte. Beide überzeugen mit unbeschwerter Verrücktheit, übertriebener Ironie und überspitzten Dialogen.
Mangels des weiblichen Geschlechts verkörperten notgedrungen Richard Baudach (re.) und Timo Issing (li.) die zwei scheinbar harmlos-liebenswürdigen alten Damen. Vor allem Richard in der Rolle der Abby war eine Augenweide, der als alte Dame förmlich aufblühte und mit unnachahmlicher Mimik, Gestik, Sprache und Bewegung laufend für Gelächter bei den Zuschauern  sorgte. Beide überzeugen mit unbeschwerter Verrücktheit, übertriebener Ironie und überspitzten Dialogen.  Mangels des weiblichen Geschlechts verkörperten notgedrungen Richard Baudach (re.) und Timo Issing (li.) die zwei scheinbar harmlos-liebenswürdigen alten Damen. Vor allem Richard in der Rolle der Abby war eine Augenweide, der als alte Dame förmlich aufblühte und mit unnachahmlicher Mimik, Gestik, Sprache und Bewegung laufend für Gelächter bei den Zuschauern  sorgte. Beide überzeugen mit unbeschwerter Verrücktheit, übertriebener Ironie und überspitzten Dialogen.  Mangels des weiblichen Geschlechts verkörperten notgedrungen Richard Baudach (re.) und Timo Issing (li.) die zwei scheinbar harmlos-liebenswürdigen alten Damen. Vor allem Richard in der Rolle der Abby war eine Augenweide, der als alte Dame förmlich aufblühte und mit unnachahmlicher Mimik, Gestik, Sprache und Bewegung laufend für Gelächter bei den Zuschauern  sorgte. Beide überzeugen mit unbeschwerter Verrücktheit, übertriebener Ironie und überspitzten Dialogen.
Mangels des weiblichen Geschlechts verkörperten notgedrungen Richard Baudach (re.) und Timo Issing (li.) die zwei scheinbar harmlos-liebenswürdigen alten Damen. Vor allem Richard in der Rolle der Abby war eine Augenweide, der als alte Dame förmlich aufblühte und mit unnachahmlicher Mimik, Gestik, Sprache und Bewegung laufend für Gelächter bei den Zuschauern  sorgte. Beide überzeugen mit unbeschwerter Verrücktheit, übertriebener Ironie und überspitzten Dialogen.  Mangels des weiblichen Geschlechts verkörperten notgedrungen Richard Baudach (re.) und Timo Issing (li.) die zwei scheinbar harmlos-liebenswürdigen alten Damen. Vor allem Richard in der Rolle der Abby war eine Augenweide, der als alte Dame förmlich aufblühte und mit unnachahmlicher Mimik, Gestik, Sprache und Bewegung laufend für Gelächter bei den Zuschauern  sorgte. Beide überzeugen mit unbeschwerter Verrücktheit, übertriebener Ironie und überspitzten Dialogen.  Mangels des weiblichen Geschlechts verkörperten notgedrungen Richard Baudach (re.) und Timo Issing (li.) die zwei scheinbar harmlos-liebenswürdigen alten Damen. Vor allem Richard in der Rolle der Abby war eine Augenweide, der als alte Dame förmlich aufblühte und mit unnachahmlicher Mimik, Gestik, Sprache und Bewegung laufend für Gelächter bei den Zuschauern  sorgte. Beide überzeugen mit unbeschwerter Verrücktheit, übertriebener Ironie und überspitzten Dialogen.

Mangels des weiblichen Geschlechts verkörperten notgedrungen Richard Baudach (re.) und Timo Issing (li.) die zwei scheinbar harmlos-liebenswürdigen alten Damen. Vor allem Richard in der Rolle der Abby war eine Augenweide, der als alte Dame förmlich aufblühte und mit unnachahmlicher Mimik, Gestik, Sprache und Bewegung laufend für Gelächter bei den Zuschauern sorgte. Beide überzeugen mit unbeschwerter Verrücktheit, übertriebener Ironie und überspitzten Dialogen.

Um ihre Gäste kümmern sich die beiden in der Nachbarschaft beliebten Damen übertrieben hilfsbereit, besonders um alleinstehende, ältere Herren, die auf Zimmersuche in Brooklyn sind. Sie verraten im ersten Akt voller Stolz ihr Rezept, wie sie dann die Herren ins Jenseits befördern: "Auf einen Liter Holunderwein nehmen wir einen Teelöffel voll Arsen, einen halben Teelöffel Strychnin und eine Prise Zyankali." Für sie stellt dies nämlich einen Akt der Barmherzigkeit dar, die Besucher von ihrer Einsamkeit zu erlösen.

Die Rolle des Pastors Harper spielte Ferdinand Busch.
Die Rolle des Pastors Harper spielte Ferdinand Busch.Die Rolle des Pastors Harper spielte Ferdinand Busch.Die Rolle des Pastors Harper spielte Ferdinand Busch.

Die Rolle des Pastors Harper spielte Ferdinand Busch.

Liebevoll haben die Brewster-Schwestern auch ihren geisteskranken Neffen Teddy bei sich aufgenommen, der sich für den Präsidenten Roosevelt hält. Beeindruckend wie Jakob Lehner diese Witzfigur meisterte. Zugute kam ihm seine Größe und Sportlichkeit wenn er „Präsident Roosevelt“ mit seinen speziellen Gepflogenheiten nachahmte und mit einem lautstarken „Attackeeeee!“ die Treppe erstürmt. Die Leichen seiner Tanten entsorgte er im Keller des Hauses, wo er glaubte, den Panama-Kanal auszuheben. Jeder bekam sein eigenes Grab und die Tanten hielten eine Trauerfeier.

Oberstufen-Theater des Gymnasiums Veitshöchheim begeisterte mit über vierstündigem Menü "Delikat/essen II" auf hoher See und im trauten Heim
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Souverän wie Gary Grant im Film, spielt Benedict Friederich in eleganter Gesellschaftskleidung mit Fliege die Rolle des Neffen Mortimer. Als der Theaterkritiker seine Tanten besucht, entdeckt er durch Zufall einen Toten in der Truhe am Fenster und bricht er in schiere Verzweiflung aus. Aber kann man zwei alte Tanten an die Polizei verraten? Das private Sterbeheim gerät in gewaltige Turbulenzen.

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Mit Mortimer und seiner Verlobten, der Pastorentochter Elaine Harper (gespielt von Sarah Milinkovics aus der Mittelstufe als goldiges Mädel von nebenan) kommt Schwung in die Geschichte. Mortimer muss voller Entsetzen feststellen, dass sich sein gesamter engerer Familienkreis aus Wahnsinnigen und Massenmördern rekrutiert.

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Dazu zählt vor allem auch das schwarze Schaf der Familie, Mortimers Bruder Jonathan (Alex Seitz), genauso verrückt und obendrein sadistisch. Der international gesuchte Massenmörder erscheint auf der Suche nach einem Versteck plötzlich mit einer Leiche im Kofferraum auf der Bildfläche.

Ihn begleitet sein Komplize, der zwielichtige Chirurg Dr. Einstein (Daniel Jander), der seinem Kumpel gelegentlich ein neues Gesicht verpasst. vor der letzten Operation allerdings hatte er "Frankenstein" mit Boris Karloff gesehen.

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Jonathan schreckt sogar nicht davor zurück, Mortimer, seinen vermeintlichen Bruder mit Einsteins Hilfe aus dem Weg zu schaffen und auch gegen dessen Verlobte handgreiflich zu werden..

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Doch das sind ja noch vier Gesetzeshüter mit von der Partie. Der Polizist O’Hara (gespielt von Tessa Richter), eigentlich ein verkappter Autor, der zuvor den Rat des Theaterkritikers suchte, kommt gerade zurecht, um Mortimers Exodus zu unterbinden.

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Und dann sind auch seine Kollegen Klein (Nicolas Raschke) und Brophy (Julius Kress) zur Stelle, um den Serienmörder außer Gefecht zu setzen. Schließlich taucht auch noch ihr Vorgesetzter Rooney (Markus Füller) auf und hält so den verworrenen Lauf der Handlung bis zu seinem guten Ende mit allerlei Slapstick-Einlagen am Laufen

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Und auch zwei Lehrer waren mit von der Partie. So spielte Harry Hirsch den Mister Gibbs, in dem Abby und Martha gleich ein neues Opfer, einen neuen Kandidaten für ihre Sterbehilfe entdeckten.

Am Ende erschien Michael Kerber als Sanatoriumsleiter Mr. Witherspoon auf der Bildfläche, um den verrückten Teddy abzuholen. Mortimer gelang es dabei, ihn und seine beiden Tanten zu überreden, dass es am besten wäre, dass diese gleich ihren Neffen begleiten. Keine Frage, dass auch er nicht dem Angebot der charmanten Seniorinnen widerstehen konnte, ihren Holunderwein zu kosten.

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Hocherfreut war schließlich Mortimer, als ihm zuvor noch seine beiden Tanten eröffneten, dass er nicht aus der Brewster-Linie stammt und er somit nicht das Wahnsinns-Gen in seinem Körper hat. So stand nun seiner Hochzeit mit Elaine nichts mehr im Wege.

"Auf hoher See" von Sławomir Mrożek

Die Hauptdarsteller "Auf hoher See": Leander Schaumann, Ferdinand Busch, Nicolas RaschkeDie Hauptdarsteller "Auf hoher See": Leander Schaumann, Ferdinand Busch, Nicolas RaschkeDie Hauptdarsteller "Auf hoher See": Leander Schaumann, Ferdinand Busch, Nicolas Raschke

Die Hauptdarsteller "Auf hoher See": Leander Schaumann, Ferdinand Busch, Nicolas Raschke

Der "erste Happen" von "Delikat essen II" vor der Pause, quasi das Vorspiel auf den Hauptakt, zeigte auf satirisch witzige Art und Weise wie bürgerliche Konvention ad absurdum geführt wird, wenn menschliche Werte im wahrsten Sinne des Wortes "über Bord gehen". In Sławomir Mrożeks "Auf hoher See" gibt es kein Entrinnen: Drei hungrigen schiffbrüchigen Männern sind die Lebensmittel ausgegangen. Um zu überleben, muss einer von ihnen verzehrt werden.

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Auf sehr hintersinnige, diabolische Weise offenbart der Einakter, wie die drei mit diesem Problem umgehen. Geschickt versucht jeder mit Argumentationen wie in einem politischen Wahlkampf mit Appellen an die Menschlichkeit, Moral und Kameradschaftlichkeit, Lügen und Phrasen den anderen davon zu überzeugen, sein Leben zu opfern und warum er sich nicht zum Verzehr eigne.

Die drei Hauptakteure Leander Schaumann, Ferdinand Busch und Nicolas Raschke brachten exzellent und mit toller Gestik die Schärfe der Gedanken über diese menschlichen Abgründe rüber.

Der "Postbote" Richard Baudach kommt an Bord.
Der "Postbote" Richard Baudach kommt an Bord.Der "Postbote" Richard Baudach kommt an Bord.Der "Postbote" Richard Baudach kommt an Bord.

Der "Postbote" Richard Baudach kommt an Bord.

Die Lügen und Phrasen des Trios werden in zwei Szenen erkennbar, als sich Richard Baudach als Postbote und Timo Issing als Lakai sich auf das Floß retten wollen und wieder von Bord gestoßen werden.

"Lakai" Timo Issing entert das Floß.
"Lakai" Timo Issing entert das Floß."Lakai" Timo Issing entert das Floß.

"Lakai" Timo Issing entert das Floß.

Oberstufen-Theater des Gymnasiums Veitshöchheim begeisterte mit über vierstündigem Menü "Delikat/essen II" auf hoher See und im trauten Heim
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Das Stück entpuppte sich als eine zeitlose Studie menschlicher Abgründe, als bitterböse Parabel auf Macht, Intrigen und die Manipulierbarkeit des Menschen, die so nicht nur in der Extremsituation eines auf hoher See treibenden Floßes anzutreffen ist.

Sketch "Das Ei ist hart"

Schließlich kehrt auch ein altbekannter Klassiker, mal wieder neu aufgelegt, auf die Bühne zurück. Das Früh-Stück zu Beginn und das Spät-Stück um den Abend noch einmal zu verfeinern.

Wenn morgens übern Tisch der Mann bös' starrt, ist's meistens nur ein Grund: Das Ei ist hart!" In dem etwa zweiminütigen Sketch wird sehr zur Erheiterung des Publikums die Problematik des „Aneinander-vorbei-Redens“ zwischen Eheleuten anhand eines banalen und alltäglichen Vorfalls aufs Korn genommen mit dem Schluss-Satz "Ich bring ihn um".

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