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Katholischer Militärpfarrer Martin Klein, ein Verfechter für mehr Menschlichkeit im Glauben, feierte in der Kuratiekirche sein 25jähriges Priesterjubiläum

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Nach dem Gottesdienst segnete der Militärpfarrer voller Elan die Fahrzeuge im Hof der Kuratiekirche.

Nach dem Gottesdienst segnete der Militärpfarrer voller Elan die Fahrzeuge im Hof der Kuratiekirche.

Der Festgottesdienst an diesem Sonntag hatte diesmal einen besonderen Anlass: Militärpfarrer Martin Klein, seit sieben Jahren in Veitshöchheim stationiert, beging sein 25-jähriges Priesterjubiläum. Da die Kuratiekirche auch Garnisonskirche ist und es eine enge Verbundenheit zwischen Militär- und Kirchengemeinde gibt, bot sich diese gemeinsame Feier beim diesjährigen Gartenfest der Pfarrgemeinde an.

Pfarrer Robert Borawski hieß dazu besonders die Eltern und Verwandten des Jubilars, seine Kameraden und Kollegen aus der Bundeswehr und die Gäste aus einer Heimatgemeinde herzlich willkommen.

Klein wurde 1963 in Dürrwangen (Landkreis Ansbach) geboren. Theologie studierte er in Augsburg und Freiburg im Breisgau. Bischof Dr. Josef Stimpfle weihte ihn am 27. Juni 1990 in Augsburg zum Priester. Seine Kaplansjahre verbrachte Klein in Augsburg und Dillingen an der Donau. Von 1995 bis 2000 war er Pfarrer der deutschen Gemeinden in Singapur und Kuala Lumpur. Anschließend war er bis 2008 Pfarrer der Augsburger Pfarrei „Zum Guten Hirten“. Seit 2008 leitet er das Katholische Militärpfarramt in Veitshöchheim. Dieses ist zuständig für die Standorte Aschaffenburg, Veitshöchheim, Volkach, Würzburg und zugehörig zum Militärdekanat München.

Katholischer Militärpfarrer Martin Klein, ein Verfechter für mehr Menschlichkeit im Glauben, feierte in der Kuratiekirche sein 25jähriges Priesterjubiläum
Katholischer Militärpfarrer Martin Klein, ein Verfechter für mehr Menschlichkeit im Glauben, feierte in der Kuratiekirche sein 25jähriges PriesterjubiläumKatholischer Militärpfarrer Martin Klein, ein Verfechter für mehr Menschlichkeit im Glauben, feierte in der Kuratiekirche sein 25jähriges Priesterjubiläum
Katholischer Militärpfarrer Martin Klein, ein Verfechter für mehr Menschlichkeit im Glauben, feierte in der Kuratiekirche sein 25jähriges PriesterjubiläumKatholischer Militärpfarrer Martin Klein, ein Verfechter für mehr Menschlichkeit im Glauben, feierte in der Kuratiekirche sein 25jähriges Priesterjubiläum
Katholischer Militärpfarrer Martin Klein, ein Verfechter für mehr Menschlichkeit im Glauben, feierte in der Kuratiekirche sein 25jähriges PriesterjubiläumKatholischer Militärpfarrer Martin Klein, ein Verfechter für mehr Menschlichkeit im Glauben, feierte in der Kuratiekirche sein 25jähriges Priesterjubiläum

Pfarrer Martin Klein brachte seine Freude zum Ausdruck, Teil dieser Gemeinde zu sein, in der er sich zu Hause fühle. Verteilt hatte er in der Kirche ein Faltblatt über zwei Männer, die ihm in diesen 25 Jahren als Vorbilder dienten.

Beide haben nach seinen Worten etwas gemeinsam, obwohl sie mehr als 250 Jahre auseinander liegen: Beide hätten versucht, in das Christentum mehr Menschlichkeit hinein zu bringen.

Der eine ist Franz von Sales (1567 - 1622), der als Bischof von Gent, die These vertrat, dass das ganze Christentum und der Glaube nichts nütze, wenn keine menschlichen Züge drinnen sind. So stamme von ihm der Satz: "So sehr verlangen wir manchmal Engel zu werden, dass wir vergessen, gute Menschen zu sein."

Der andere, der in Kopenhagen lebende protestantische Philosoph und Theologe Sören Kiergekaard (1813 - 1855) habe in der damaligen Biedermeier-Zeit angekämpft gegen die Scheinheiligkeit der protestantischen Staatskirche in Dänemark, vor allem, dass der Glaube ohne Freude gepredigt und gelebt wurde.

Beide Kirchenlehrer hätten gemein, dass Glaube nicht Angst machen dürfe, sondern befreien müsse und dass die Freude eine echte religiöse Haltung sei. Diese beiden großartigen Menschen waren laut Klein die Pfeiler seines bisherigen Lebens, weil man sich auf sie verlassen konnte und sie im Glauben stark waren. In deren wichtigen, zum Teil im Faltblatt ausgedrückten Aussagen habe er sich wieder gefunden.

Klein betonte, dass er mit Dankbarkeit auf seine 25jährige Priesterzeit zurückblicken könne, dass er vielen Menschen begegnet sei, von denen er viel lernen konnte und die ihn immer wieder ins Gleichgewicht gebracht hätten.

Katholischer Militärpfarrer Martin Klein, ein Verfechter für mehr Menschlichkeit im Glauben, feierte in der Kuratiekirche sein 25jähriges PriesterjubiläumKatholischer Militärpfarrer Martin Klein, ein Verfechter für mehr Menschlichkeit im Glauben, feierte in der Kuratiekirche sein 25jähriges PriesterjubiläumKatholischer Militärpfarrer Martin Klein, ein Verfechter für mehr Menschlichkeit im Glauben, feierte in der Kuratiekirche sein 25jähriges Priesterjubiläum

Hauptmann Manfred Scharf gratulierte dem Jubilar im Namen des Mitarbeiterkreises der katholischen Militärseelsorge. Beim Wirken des Priesters gehe es darum, so sagte er, als Hirte seinen Schäflein das Wahrhafte und Gute, die Liebe zu geben und dass diese durch seinen priesterlichen Dienst Gott begegnen. Scharf: "Ér arbeitet als guter Hirte und Menschenfischer für uns Soldaten, an dem man sich halten und dem man vertrauen kann. Wir sagen ihm Dank für alles, was er seit seiner Priesterweihe vor 25 Jahren für uns als Bote der Liebe Gottes ausgesät und getan hat." Abschließend wünschte er dem Jubilar, dass ihm noch viele erfüllte und gesegnete Jahre im Weinberg des Herrn verbeschieden sind.

Ein Bläserensemble des Heeresmusikkorps gab der Jubiläumsfeier einen festlichen musikalischen Rahmen.

Nach anschließender Fahrzeugsegnung und Frühschoppen mit dem Musikverein Veitshöchheim ging es munter weiter mit dem Festbetrieb.

Nach anschließender Fahrzeugsegnung und Frühschoppen mit dem Musikverein Veitshöchheim ging es munter weiter mit dem Festbetrieb.

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Andreas Graf 10/04/2015 15:42

Hoffentlich gilt die Menschlichkeit auch seiner Tochter Rebekka, die er vehement verleugnet. Sie würde Ihn gerne kennenlernen wollen.