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TWL bietet seit Mai Gästeführungen für jedermann im Veitshöchheimer Rokokogarten an

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

"Chronos stutzt Amor die Flügel" - Dieses 1775 geschaffene Werk des Bildhauers J.P.Wagner ist im Veitshöchheimer Rokokogarten die Lieblingsgruppe der Würzburger Gästeführerin Stefanie Arz

"Chronos stutzt Amor die Flügel" - Dieses 1775 geschaffene Werk des Bildhauers J.P.Wagner ist im Veitshöchheimer Rokokogarten die Lieblingsgruppe der Würzburger Gästeführerin Stefanie Arz

Öffentliche Gästeführungen für jedermann durch den Veitshöchheimer Hofgarten jeden Samstag um 14 Uhr offeriert seit Anfang Mai die seit Anfang des Jahres in den Mainfrankensälen beheimatete Touristik GmbH im Würzburger Land.

Unter dem Motto „Sommerfreuden des Fürstbischofs - Der Rokokogarten in Veitshöchheim“ bringen kompetente Gästeführer wie heute Stefanie Arz während des einstündigen Rundgangs den Besuchern eine der bedeutendsten Gartenanlagen des 18. Jahrhunderts näher.

So wie beim Rundgang von Arz geht es nicht nur um die Geschichte des Gartens und seine reichen Dekorationen, sondern auch um ganz alltägliche Dinge wie Gemüse- und Obstanbau oder Wassertechnik in vergangenen Zeiten.

Hauptgruppe ist im Großen See der von   Ferdinand Tietz 1766 geschaffene Musenberg Parnass mit Pegasus und Figurenschmuck zur antiken Sintflutsage Ovids. Sie steht mit der Sonnensymbolik des absolutistischen Fürstentums in Zusammenhang.
Hauptgruppe ist im Großen See der von   Ferdinand Tietz 1766 geschaffene Musenberg Parnass mit Pegasus und Figurenschmuck zur antiken Sintflutsage Ovids. Sie steht mit der Sonnensymbolik des absolutistischen Fürstentums in Zusammenhang.

Hauptgruppe ist im Großen See der von Ferdinand Tietz 1766 geschaffene Musenberg Parnass mit Pegasus und Figurenschmuck zur antiken Sintflutsage Ovids. Sie steht mit der Sonnensymbolik des absolutistischen Fürstentums in Zusammenhang.

Unter Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim (reg. 1755 bis 1779) wurde der ursprüngliche Fasanen- und Jagdgarten in ein raffiniert und üppig ausgestattetes Gartenkunstwerk des Rokoko von außerordentlicher Qualität verwandelt. Es entstand eine kunstvoll-geordnete, ideale Gartenwelt mit zierlichen, intimen Gartenräumen als Sinnbild des verloren gegangenen Paradieses mit einer ungewöhnlichen reichen Ausstattung an Figuren und Staffagen, unter anderem fast 200 Skulpturen des Bildhauers Ferdinand Tietz.

Nach dem 1970 erfolgtem Verkauf des nördlichen Areals (6.500 Quadratmeter) hat der Hofgarten heute noch eine Fläche von 12,5 Hektar.

Durchblicke in einem der beiden Pavillons in der Laubenzone - u.a. zu einem der 400 in historischer Form geschnittenen, über den ganzen Garaten verteilten  Obstbäumen (11 Apfel- und 14 Birnensorten) .
Durchblicke in einem der beiden Pavillons in der Laubenzone - u.a. zu einem der 400 in historischer Form geschnittenen, über den ganzen Garaten verteilten  Obstbäumen (11 Apfel- und 14 Birnensorten) .Durchblicke in einem der beiden Pavillons in der Laubenzone - u.a. zu einem der 400 in historischer Form geschnittenen, über den ganzen Garaten verteilten  Obstbäumen (11 Apfel- und 14 Birnensorten) .Durchblicke in einem der beiden Pavillons in der Laubenzone - u.a. zu einem der 400 in historischer Form geschnittenen, über den ganzen Garaten verteilten  Obstbäumen (11 Apfel- und 14 Birnensorten) .

Durchblicke in einem der beiden Pavillons in der Laubenzone - u.a. zu einem der 400 in historischer Form geschnittenen, über den ganzen Garaten verteilten Obstbäumen (11 Apfel- und 14 Birnensorten) .

Spalierobst in in senkrechter, waagrechter und diagonaler Form stellte Arz an der Hofgartenmauer in der Dreieckszone vor dem von Materno Bossi aus Tuffsteinen geschaffenen mystisch wirkenden Grottenhaus vor.
Spalierobst in in senkrechter, waagrechter und diagonaler Form stellte Arz an der Hofgartenmauer in der Dreieckszone vor dem von Materno Bossi aus Tuffsteinen geschaffenen mystisch wirkenden Grottenhaus vor.Spalierobst in in senkrechter, waagrechter und diagonaler Form stellte Arz an der Hofgartenmauer in der Dreieckszone vor dem von Materno Bossi aus Tuffsteinen geschaffenen mystisch wirkenden Grottenhaus vor.

Spalierobst in in senkrechter, waagrechter und diagonaler Form stellte Arz an der Hofgartenmauer in der Dreieckszone vor dem von Materno Bossi aus Tuffsteinen geschaffenen mystisch wirkenden Grottenhaus vor.

Die von Materno Bossi und J.P. Wagner quasi als Gegenpol zum Parnass im See aufwändig geschaffene Kaskade, als Abschluss der Mittelachse an der östlichen Gartenmauer, wurde 1945 durch Bombentreffer zerstört.

Die von Materno Bossi und J.P. Wagner quasi als Gegenpol zum Parnass im See aufwändig geschaffene Kaskade, als Abschluss der Mittelachse an der östlichen Gartenmauer, wurde 1945 durch Bombentreffer zerstört.

Das Exotische wurde in der Irrgartenzone zum alles überspannenden Thema. So entstanden im Hofgarten zwei sogenannte chinesische oder indianische Lusthäuser, dekoriert mit der Ananasfrucht.

Das Exotische wurde in der Irrgartenzone zum alles überspannenden Thema. So entstanden im Hofgarten zwei sogenannte chinesische oder indianische Lusthäuser, dekoriert mit der Ananasfrucht.

Aufnahmen in der Laubenregion, u.a. auch vom Lindensaal,  zuletzt von der Mitte der 90er Jahre komplett neu gepflanzten Fichtenallee.
Aufnahmen in der Laubenregion, u.a. auch vom Lindensaal,  zuletzt von der Mitte der 90er Jahre komplett neu gepflanzten Fichtenallee.Aufnahmen in der Laubenregion, u.a. auch vom Lindensaal,  zuletzt von der Mitte der 90er Jahre komplett neu gepflanzten Fichtenallee.Aufnahmen in der Laubenregion, u.a. auch vom Lindensaal,  zuletzt von der Mitte der 90er Jahre komplett neu gepflanzten Fichtenallee.

Aufnahmen in der Laubenregion, u.a. auch vom Lindensaal, zuletzt von der Mitte der 90er Jahre komplett neu gepflanzten Fichtenallee.

Die Fotoaufnahmen entstanden im zweiten Teil der Führung (Teil eins führte über die Fasanenallee und dem Nutzgarten zum Schlossparterre und dann in die Laubenregion)

Hinweise der TWL zu den Führungen:

Die Führung findet von Mai bis Oktober ab einer Mindestteilnehmerzahl von acht Personen jeden Samstag um 14:00 statt und kostet 5 € pro Person.

Anmeldung: bis zum jeweiligen Freitag vor dem Termin (bis 14.00 Uhr) bei der Touristik GmbH (Tel. 0931 780900-25, info@wuerzburgerland.de).

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