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Glückwunsch: Dieter Brückner (Schulleiter Gymnasium Veitshöchheim) ist nun Vorsitzender der gymnasialen Bundesdirektorenkonferenz

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Oberstudiendirektor Dieter Brückner begrüßt die Gäste bei der heutigen Theateraufführung des Gymnasiums Veitshöchheim

Oberstudiendirektor Dieter Brückner begrüßt die Gäste bei der heutigen Theateraufführung des Gymnasiums Veitshöchheim

Von den 3150 Direktoren von Gymnasien in Deutschland sind 2200 über ihre Landesverbände in der Bundesvereinigung der Oberstudiendirektoren organisiert. 26 Delegierte der Landesverbände bilden die Bundes-Direktoren-Konferenz (BDK ), die zwei Mal im Jahr zusammentritt und die mit Arbeitsberichten und Entschließungen Einfluss auf die Bildungspolitik nehmen will.

Der BDK als ausführendem Organ der Bundesvereinigung der Oberstudiendirektoren gehört auch Oberstudiendirektor Dieter Brückner, Schulleiter des Gymnasiums Veitshöchheim als stellvertretender Landesvorsitzender von Bayern an.

Am letzten Freitag, 13. März fand nun während der BDK-Tagung in der Lutherstadt Wittenberg turnusgemäß die Wahl zum Vorstand der BDK statt.

Fotos nach der Wahl auf der BDK-HomepageFotos nach der Wahl auf der BDK-Homepage

Fotos nach der Wahl auf der BDK-Homepage

Dabei wurde Dieter Brückner zum Nachfolger des in den Ruhestand tretenden Vorsitzenden Dr. Rainer Stein-Bastuck (Saarland) gewählt.

Wie dem Tagungsbericht zu entnehmen ist, reflektierten die Teilnehmer der BDK sehr ausführlich und intensiv die höchst unterschiedliche Situation der Gymnasien in den verschiedenen Bundesländern. Dabei stellten sie eine dramatische Verschlechterung der Rahmenbedingungen der Gymnasien in den meisten Bundesländern fest.

Dazu wurde bereits bei der letzten Tagung im September 2014 die sogenannte "Düsseldorfer Erklärung" der BDK verabschiedet.

Düsseldorfer Erklärung

Düsseldorf, 26.09.2014

Die föderale Bildungspolitik ist gescheitert

BDK fordert bundesweites Zentralabitur

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat versagt. Es ist ihr seit Jahrzehnten nicht gelungen, die Grundlagen für einheitliche Regelungen zu schaffen. An den Gymnasien in den 16 Bundesländern bestehen:

  • Unterschiedliche Regelungen für den Übergang von der Grundschule zum Gymnasium
  • Unterschiedliche Versetzungsbestimmungen
  • Unterschiedliche Anforderungen für die Vergabe des mittleren Bildungsabschlusses
  • Unterschiedliche Voraussetzungen für die Abiturprüfung

Die Folgen dieses Regelchaos‘ müssen die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern ertragen. Es gibt keine Bildungsgerechtigkeit, zudem ist die Mobilität der Familien in hohem Maße eingeschränkt.

Daher fordert die BDK:

  • Bundesweite Vereinheitlichung der Regelungen für die Schullaufbahn am Gymnasium
  • Bundesweite Vereinheitlichung der Oberstufen- und Abiturprüfungsordnungen
  • Bundesweit dasselbe Zentralabitur zum Erreichen der allgemeinen Hochschulreife auf qualitativ hohem Niveau

Die BDK fordert erneut eine bundesweit in den Grundstrukturen übereinstimmende und für alle Bürgerinnen und Bürger verständliche Schulstruktur!

Das bisherige Vorgehen der KMK, alle nur denkbaren Besonderheiten in den Ländern zu ermöglichen, muss beendet werden.

Quelle: BDK-Homepage

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Peter Ehinger 03/21/2015 12:24

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg bei der Umsetzung der Düsseldorfer Erklärung.